G15e - Carina

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   Der G15e ist der zweite Elektro-Rennwagen des Teams, dessen Design-Ziel es war, das beste Paket aus zur Verfügung stehendem Budget und gleichzeitig der dafür maximal möglichen Performance zu entwickeln. Um dies zu verwirklichen wurde das 1-Motor-Konzept des letzten Jahres beibehalten und viel Zeit in die Entwicklung neuer Komponenten und der Optimierung der Bereiche Chassis, Fahrwerk, Aerodynamik und Elektrik gelegt.

Auf den ersten Blick fallen sofort die durch die Regeländerung kleiner gewordenen Front- und Heckflügel auf, die jedoch zusammen mit den neuen Seitenflügeln sogar effizienter als das letztjahres Aerodynamikpaket sind. Hinzu kommt, dass auch das gesamte Chassis aerodynamisch gestaltet wurde, z.B. durch die Abdeckungen der Front-Dämpfer, und so mit in das gesamte Aerodynamik-Pakte gezählt werden muss.

Ein weiterer großer Unterschied zum 2014er Fahrzeug ist das Chassis, welches beim G15e kein Stahlrohrrahmen mehr ist, sondern ein volles CFK Monocoque (Carbonfaser verstärkter Kunststoff). Dieses bietet neben dem Ziel der Gewichtsersparnis auch eine genauere Anbindung der Fahrwerkspunkte sowie eine höhere Steifigkeit.

Um die ungefederte Masse zu verringern wurde das Fahrwerk von 13" Räder auf neue, in einer Bachelorthesis selbst entwickelten 10" Räder angepasst. Neben der Gewichtsersparnis haben 10" Reifen zudem noch den positiven Effekt, dass diese sich schneller aufwärmen, was ein wichtiges Plus auf den kurzen Formula Student Kursen darstellt.

Das Elektro-System wurde zum Vorjahr ebenfalls in vielen Bereichen weiter entwickelt. Zu den sechs selbst entwickelten ECUs gehört ein modulares Mainboard-System, an welches flexibel neue Platinen gesteckt werden können, sodass zum einen zusätzliche Verkabelung eingespart wird und die Möglichkeiten für neue Entwicklungen oder der Austausch von Modulen unterstützt wird. Während das Main-Control-System über einen CAN-Bus kommuniziert, wird ein zweiter CAN-Bus für ein Sensor-System genutzt, welches viele wichtige Daten im Fahrzeug misst und auf SD-Karte abspeichert. Zusätzlich können ausgewählte Parameter während der Fahrt über ein Live-Telemtrie-System an die Boxencrew gefunkt werden. Auch im Bereich Sicherheit wurden viele Systeme redundant angelegt, um eine zusätzliche Sicherheit gewährleisten zu können.

Mit dem G15e tritt das Team 2015 an den Events Formula Student Germany, Formula Student Austria und Formula Student Spain an.

Partner:   Totale1

Allgemein:

• Monoposto mit freistehenden Rädern, aufgebaut nach dem Reglement der Formula SAE
• Länge: 2935mm
• Breite: 1414mm
• Höhe: 1180mm
• Gewicht: 215 kg

Chassis und Aerodynamik:

• CFRP Monocoque
• Frontflügel, Heckflügel, Seitenflügel
• Komplettes Chassis aerodynamisch ausgelegt, Dämpfercover, Lenkgetriebe-Cover
• Extrem kleine Aluminium-Waben-Crashbox

Fahrwerk:

• Asymmetrische Doppelquerlenker-Aufhängung, Pushrod betätigt
• CFK-Aluminium Hybrid Querlenker, sowie Pushrods und Koppelstangen
• ZF-Formula Student Dämpfer mit H&R Federn
• Torsions-Biege-Stabilisatoren in schwertbauweise an der Hinterachse, konventioneller Torsions-Biege-Stabilisator an der Vorderachse
• Lineare Zahnstangenlenkung
• Selbst entwickelte 10" Aluminiumräder (1,86 kg) in Zusammenarbeit mit Otto Fuchs KG
• Reifen vorne: 18.0/6 R10 von Hoosier
• Reifen hinten: 18.0/6 R10 von Hoosier
• Selbst entwickelte schwimmende Bremsscheiben
• Selbst entwickelte Aluminium Fräs-Radträger
• Selbst entwickelte Titanradnaben mit Stahl Inlay (für Tripoden an der Hinterachse)

Antrieb:

• Motor: Enstroj Emrax liquid cooled, 240 Nm Drehmoment, 80 kW Leistung
• Regelung: Unitek Bamocar D3
• Antriebsart: Heckantrieb
• Kraftübertragung via Kette
• GKN Lamellensperrdifferential, drehmomentabhängig
• Speziell gefertigte Tripodenglocken und Antriebswellen

Elektrik und Digitaltechnik:

• System-Spannung 588 V, Akku-Kapazität 7,4 kWh
• Akku-Kapazität 7,4 kWh, 140s2p
• Zwei getrennte CAN-Bus Netzwerke
• 6 verschiedene selbst entwickelte Steuergeräte mit STM32 (ARM Cortex-M4F), insgesamt 13
• Main-ECU, modular aufgebaut mit Erweiterungs-Steckplätzen
• Sensor-System mit Logging auf SD-Karte der Main-ECU
• Live-Telemtrie per XBee Modul
• Selbst entwickelte Platinen zur Systemüberwachung und Sicherheitsabschaltung
• Mehrfach redundante, selbst entwickelte Sicherheitssysteme
• Programmierung in C++ mit OpenSource-Toolchain (GCC)

Ergonomie:

• Dark-Cockpit Konzept
• Multifunktionales Lenkrad, ergonomisch angepasste Griffe
• Verstellbare Pedalerie

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