Teambuilding Wochenende

Geschrieben von Elena Schulz am .

Das letzte April-Wochenende, vom 25. bis zum 27., nutzte das Team für das schon länger geplante Teambuilding: mit einem Großteil des Teams, insgesamt 30 Mitgliedern von Zweitsemester über Masterstudierende bis Alumni, ging es am Freitag Nachmittag los in das Eifeldorf Schönecken, wo ein Selbstversorgerhaus über das Wochenende gemietet war.

Bereits Freitag Mittag fuhr ein Auto mitsamt der Verpflegung im Kühlanhänger Richtung Schönecken, um die Schlüssel des Hauses entgegen zu nehmen und schonmal die Küche und den Vorratsraum einzurichten. Alle anderen Mitglieder arbeiteten noch fleißig bis zur Schließung der Maschinenhalle weiter am Rennwagen, sodass gegen 17-18 Uhr dann auch der Rest des Team eintraf. Nachdem alle drei Bungalows auf dem großzügigen Gelände mit Feuerstelle und sogar eigenem Spielplatz bezogen waren, wurden alle im Gemeinschaftsraum des Haupthauses versammelt, um die Wochenend-Organisation zu klären. Denn das Wochenende sollte keine reine Freizeit bleiben, sondern wurde schon vorher durch die Teamleitung durchgeplant, um die mittlerweile vielen verschiedenen Generationen im Team näher zusammen zu bringen, das Teamwork und die Gemeinschaft zu stärken und letztendlich auch, um sich untereinander besser kennen zu lernen.

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Dass es am Wochenende wahrscheinlich verschiedene Team-Aufgaben geben würde, war allen bewusst, aber was vor Abreise nicht verraten wurde, war, welche Aufgaben im speziellen bewältigt werden mussten. So brach nach Verkündigung der ersten Aufgabe, Kochen eines 2-Gänge Menüs mit Vorspeise und Hauptgang für alle 30 Personen, zunächst ein wenig Hektik auf, bis alle Teams aufgeteilt und die persönlichen Aufgaben mehr oder weniger klar verteilt worden waren. Neben den Teams, die fürs Kochen zuständig waren, sollte ausserdem ein Team einen Cost-Report über das Essen anfertigen, es sollte für Unterhaltung zwischen den Gängen gesorgt werden und natürlich das Servieren, Abräumen und Spülen organisiert werden. Auch sollten die Ressourcen und ein Zeitplan für Frühstück, Mittag- und Abendessen des nächsten Tages geplant werden. Nachdem alle Subteams bereits 20 Minuten fleißig am arbeiten waren, wurden die Anforderungen (ganz wie bei üblichen Projekten im Berufsleben) noch einmal verschärft: der erste Gang sollte Punk 20 Uhr auf dem Tisch sein und nun sollte ebenfalls noch eine Nachspeise zubereitet werden. Die Teams konnten sich jedoch schnell neu organisieren und fast alle Anforderungen zeitgemäß und sehr schmackhaft erfüllen. Auch die Unterhaltung zwischen den Gängen kam gut an und das Küchen-Team wurde ebenso sehr für das gelungene Essen gelobt.
Nach dem großen Gala-Dinner ließ das Team den Abend noch bei Musik und Stockbrot am großen Lagerfeuer gemütlich ausklingen.

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Am nächsten Morgen wurden alle durch das wohlklingende Sirenengehäul des Megafons (mehr oder weniger sanft) um Punkt acht vom Frühstücks-Team geweckt, um pünktlich zum Frühstück um neun Uhr am Tisch sitzen zu können. Mehr oder weniger wach und gesättigt standen für alle Mitglieder nach dem Frühstück die nächsten Spiele an. Für die erste Aufgabe mussten sich kleine Teams zu 5 Leuten zusammen finden, von denen nur die zwei gewählten Subteamleiter die tatsächliche Aufgabe erfuhren: mit einem ca. 25m langen Seil und einer Handvoll Wäscheklammern mussten die drei anderen Personen ein gleichseitiges Dreieck legen. Die Schwierigkeit dabei war, dass diesen dreien jeweils die Augen verbunden wurden und die zwei Subteamleiter nur aus einem gewissen Abstand Anweisungen weiter geben durften. Zunächst wurden in den verschiedenen Teams unterschiedliche Taktiken verfolgt und nicht bei wenigen waren die Absprachen und Anweisungen eher unpräzise, doch am Ende schafften es fast alle Teams die Aufgabe zu lösen und konnten die Erfahrungen bzgl. verschiedener Rollen im Team und klarer Kommunikation untereinander mitnehmen.

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Um keine Langeweile aufkommen zu lassen musste die nächste Aufgabe wieder vom gesamten Team gemeinsam gelöst werden: durch ein zwischen zwei Bäumen aus Seilen aufgespanntest "Spinnennetz" mussten alle Mitglieder von der einen auf die andere Seite gelangen, jedoch durfte jede Lücke nur einmal benutzt werden. Sobald das Netz berührt wurde, musste ebenfalls eine schon auf die andere Seite gelangte Person wieder zurück und es erneut versuchen. Das Team ging direkt mit der richtigen Taktik an das Netz und verteilte zunächst auf beiden Seiten durch die einfach zu erreichenden Lücken die größeren Mitglieder um anschließend die leichteren Personen durch die oberen Lücken heben zu können. Das Seil wurde zwar auch ein paar mal berührt, sodass einige Mitglieder öfter als andere durch das Netz schwebten, aber insgesamt hatten alle viel Spass und bewältigten die Aufgabe recht zügig.

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Durch das erfreulicherweise anhaltend schöne Wetter entschloss sich das Team nach einem kurzen Mittagessen spontan dazu, die vom Haus aus erkennbare Burg auf dem gegenüberliegenden Berg zu erwandern. Auch wenn keine Karte zurate gezogen wurde, konnte die Burg nach dem Motto "immer der Nase nach" tatsächlich ohne großen Umweg gefunden werden und die Aussicht und das schöne Wetter belohnte allemal für den Aufstieg.
 Als es dann doch nach etwa einer Stunde Aufenthalt nach einer aufkommenden Regenfront aussah und ebenso alle schon etwas hungrig waren, wurde der Rückweg wieder angetreten. Auch beim zweiten Abendessen packten alle fleißig mit an und trotz etwas Regen konnte man sich ebenfalls gut am Lagerfeuer aufhalten.

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Nach einem ebenso fröhlichen Wecken durch das Megafon und dem gemeinsamen Frühstück fuhren gegen Mittag alle wieder Richtung Heimat nach Hause. Insgesamt ging das Wochenende so sehr gelungen zu Ende und auch die Intention des Teambuildings war ein großer Erfolg. Aufgrund der positiven Resonanz von vor allem der vielen neuen Mitglieder, die durch die vielen "Spiele" und Aufgaben nun noch viel besser ins Team integriert sind und die Bekanntschaft untereinander gefördert wurde, ist das das nächste Teambuilding schon in Planung!

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Start der Projektwochen SS'14

Geschrieben von Elena Schulz am .

In den Studiengängen Maschinenbau und Elektrotechnik an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg sind zur Vertiefung von Praxis je Semester drei Projektwochen im Curriculum vorgesehen - jeweils im dritten, vierten und sechsten Semester. Die erste Projektwoche des Sommersemesters 2014 fand in KW17 statt.

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Seit ein paar Semestern ist es den Mitgliedern des Motorsport-Teams möglich, in den Projektwochen ihre eigenen Projekte anzumelden und so auch dort effektiv Arbeiten rund um das Fahrzeug zu erledigen. Der Fokus der Projektwochen liegt aber nicht nur auf der praktischen Arbeit, sondern auch auf Teamarbeit und Projektmanagement. Dieses Semester war es in Kooperation mit unserem Faculty Advisor Herrn Prof. Dirk Reith erstmals auch Studierenden außerhalb des Teams möglich, sich den Projekten des BRS Motorsport-Teams anzuschließen und so im Zuge ihres Curriculums auch ein wenig in die Welt der Formula Student hinein zu schnuppern.

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Neben Projekten, die sich mit aktuellen Themen für das diesjährige Fahrzeug befassen, wie z.B. das Erstellen des Kabelbaums, Testen der selbst entwickelten Platinen und der Fertigung von Fahrwerks- und Chassis-Bauteilen, werden auch Projekte für zukünftige Entwicklungen, wie z.B. dem Erstellen eines Windkanals zum Test von Flügel-Prototypen, angeboten.

Nachdem der erste Tag der Projektwoche nun zunächst für alle Studierenden "außerhalb" des Teams der Einarbeitung (v.a. auch in die vielen Regeln und Abkürzungen) und Aufgabenverteilung diente, wurden die restlichen Tage in allen Teilprojekten schon fleißig und produktiv gearbeitet, sodass die nächsten zwei Projektwochen vorraussichtlich sehr effektiv genutzt werden können!

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BRS Motorsport Newsletter

Geschrieben von Elena Schulz am .

Heute präsentieren wir unsere erste Newsletter-Ausgabe "Werkstattgeflüster", welche ab dieser Saison alle 4 Monate erscheinen wird und der unseren Unterstützern, Förderern und Freunden gleichermaßen einen Einblick in unser Projekt geben soll. Über die Saison verteilt möchten wir so verstärkt über die Events und unsere Zusammenarbeit mit unseren Sponsoren berichten und unseren Mitgliedern die Chance geben, Ihre Arbeit im Team vorzustellen.

Der Newsletter kann über unsere Webseite unter Multimedia → Newsletter oder direkt über diesen Link [15 MB] herunter geladen werden. Es ist außerdem geplant, eine Mailkampagne einzurichten, die alle Interessenten informiert, sobald der neue Newsletter veröffentlicht wurde. Unserer größten Unterstützer dürfen sich zudem demnächst über eine Printausgabe des Newsletter freuen!

Wir wünschen viel Spass beim Lesen!

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Infoabend Formula Student

Geschrieben von Elena Schulz am .

Du studierst an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und interessierst dich für neue Technologien, Marketing, e-Mobility und Motorsport? Dann werde Mitglied in unserem Team und erlebe d ie Faszination der Formula Student!


 Infoabend für alle Studienrichtungen

am 01.04.

um 18:30 Uhr

in Hörsaal 1


 

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Wir suchen Studierende ALLER Studiengänge, um die vielfältigen Aufgabenbereiche von Entwicklung und Fertigung über Finanzplanung, Projektmanagement und PR abzudecken. Außerdem freuen wir uns auch sehr über Erstis, die dem Team beitreten!

Lerne die Formula Student, unser Projekt, das Team und die Vorteile deiner Mitarbeit im Team an unserem Infoabend kennen! Wir stellen außerdem mögliche Aufgabenbereiche und Projekte vor und laden nach den Vorträgen zum Get-Together am Ende der Hochschulstraße ein.

Vorläufige Agenda:

  • Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden des Vereins
  • Vorstellung des Formula Student Wettbewerbs, des Teams und des G12-Rennwagens
  • Videoimpressionen
  • Vorstellung von Projekten für neue Mitglieder inkl. Ansprechpartner im Team
  • Anekdoten und Formula Student Spirit
  • Get-Together bei kühlen Getränken und Snacks im HS1 oder (je nach Teilnehmeranzahl) auch vor der Maschinenhalle

Registriert euch auch für unser Facebook-Event und erhaltet Updates auf kürzestem Weg!! :)

Diese Woche noch stehen wir mit unserem Rennwagen und Simulator im Eingangsbereich der Hochschule, also kommt vorbei und sprecht uns an! Wir ezählen euch gerne mehr über unser Projekt und eure individuelle Mitarbeit!

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Crashtest

Geschrieben von Lukas Gemein am .

Am Montag den 24.02.2014 stand unser alljährlicher Crashtest an. Das Reglement der Formula Student fordert, dass an der Front des Fahrzeugs ein Aufprallenergie absorbierendes Crashelement befestigt werden muss.

Unser Crashelement besteht aus einer Aluminium-Waben-Struktur das auf eine 4mm Aluminium-Platte geklebt ist.

Dieses Element muss eine Masse von 300kg, die mit einer Geschwindigkeit von 7m/s gegen eine Wand prallt, mit weniger als 20g durchnittlicher Bremsbeschleunigung verzögern können. Dabei darf die Crashstruktur nicht in die Fahrgastzelle eindringen.

Den Test führten wir bei der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) in Bergisch Gladbach durch, die uns jedes Jahr ihr Testgelände zur Verfügung stellt. Mit von der Partie waren auch die Jungs des Formula Student Teams der FH Köln: eMotorsports Cologne, die an diesem Tag auch ihren Test durchführten.

Da wir als erstes da waren, durften wir mit unserem Testaufbau beginnen. Unser Crashelement konnte nach ein paar kleineren Anpassungen auf den 300kg schweren Testschlitten geschraubt werden und dann hieß es auch schon: Daumen drücken das alles klappt wie berechnet.

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Nachdem der Schlitten gegen die Aufprallwand gefahren war, konnten wir den entstandenen Schaden begutachten und nach kurzer Analyse der Verformungen und gemessenen Beschleunigungswerte stand fest: Test bestanden!

Die Ergebnisse müssen wir nun der Formula Student Germany und Italy mitteilen. Zusätzlich müssen wir die gecrashten Testobjekte bei der technischen Abnahme vorzeigen.

Ein besonderer Dank gilt Herrn Clausnitzer von der BASt, der uns den Test ermöglichte und bei der Durchführung unterstützte.