Erster Pokal bei der FS Italy

Geschrieben von Elena Schulz am .

Zum ersten Mal in der Teamgeschichte hat das BRS Motorsport-Team an einem offiziellen Formula Student Event außerhalb Deutschlands, der Formula Student Italy am Circuit Varano de Melegari vom 28. August bis 1. September, teilgenommen – und konnte direkt einen großartigen Erfolg feiern.

Neben dem seit 2006 bestehenden Formula Student Event in Deutschland am Hockenheimring werden auch in vielen anderen Ländern FSAE Wettbewerbe ausgetragen – so auch schon seit 2005 in Italien. Bisher konnte das Team neben der FSG kein weiteres Event finanzieren, durch den wachsenden Erfolg und neue Sponsoren war es aber dieses Jahr das erste Mal möglich, an einem zweiten FSAE Event teilzunehmen.

Am Mittwochmorgen gegen 4 Uhr in der Früh fuhr ein erster kleiner Teil des Teams, bestehend aus 8 Personen und zwei Fahrzeugen mit Anhängern, los in Richtung Italien, um mit dem Equipment rechtzeitig am Donnerstag in Italien anzukommen. Während die Vorhut nach einem langen Roadtrip gegen Abend für einen kurzen Stopp am Gardasee ankam, fuhr der Rest des Teams zusammen mit dem Kölner Team eMotorsports Cologne in einem Bus zusammen über Nacht nach Italien.

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Trotz der vielen Pausen erreichte die Vorhut die Rennstrecke in Varano schon gegen 2 Uhr nachts, durfte aber noch nicht auf den Campingplatz, der erst morgens um 9 Uhr öffnen sollte. Kurzerhand wurde der fehlende Schlaf in den Autos, Anhängern und im Transporter unter dem Rennwagen, auf dem Werkstattwagen und wo sonst noch Platz zum Schlafen gefunden wurde, nachgeholt.

Am frühen Morgen füllte sich auch so langsam der Parkplatz mit den vielen Autos der Teams, die alle ihre Zelte auf dem Campingplatz aufbauen wollten. Nach einigen Diskussionen mit den Organisatoren am Campingplatz, die scheinbar für fast jedes Team nur die Hälfte der vorher reservierten Quadratmeter-Anzahl abgesperrt hatten, konnten wir unseren Zeltplatz etwas vergrößern, sodass unser Lager zwar nicht sehr geräumig war, wir aber immerhin für alle Zelte Platz fanden.

Gegen Abend durften die Transporter für eine kurze Zeit auf die Rennstrecke, um die Box aufzubauen und die Ausweise für Mitglieder und Faculty Advisor zu organisieren. Denn neben der Premiere, das erste Mal in Italien anzutreten, begleitete uns auch das erste Mal unser Faculty Advisor Herr Prof. Dr. Dirk Reith, der uns seit etwas mehr als einem Jahr als Repräsentant der Hochschule erfolgreich und sehr engagiert unterstützt.

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Der Freitag war vollgepackt mit Terminen bis in den Nachmittag hinein: nach dem Teamleiter-Briefing am frühen Morgen startete das E-Scrutineering, das wir ohne Probleme nach etwas mehr als zwei Stunden absolvieren konnten. Gegen Mittag wurde das Event offiziell mit der Opening Ceremony eröffnet, nach welcher sich das Team eine kurze Mittagspause gönnte. Danach ging es direkt weiter zum technischen Scrutineering, dem Tilt-Test, dem Rain-Test und auch das Business Team musste sich auf die am Nachmittag stattfindende Business Plan Präsentation vorbereiten. Diese konnte das Business Team nicht ganz so zufriedenstellend wie in Hockenheim durchführen, da durch das an diesem Tag stattfindende Motorrad-Rennen eine sehr laute Geräuschkulisse herrschte, und die Judges und das Team sich akustisch nicht immer 100%ig verstehen konnten. Dennoch konnten die gesammelten Erfahrungen und das wertvolle Feedback mitgenommen werden und für das nächste Jahr an die neuen Business-Leute weiter gegeben werden.

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Auch am Samstagmorgen standen zwei statische Disziplinen an: der Cost Report und der Engineering Design Report. Die Judges waren mit dem Layout des Cost Reports sehr zufrieden und das Team konnte durch das positive Feedback schon eine gute Platzierung erahnen. Da der Brake-Test mittlerweile geöffnet war, fuhr das Team mit Rosana noch kurz vor dem Design Event zum Brake-Test, um den letzten Scrutineering-Sticker zu ergattern. Danach folgte direkt der Design Report, den das Team mit dem Feedback von Hockenheim noch in den letzten Tagen verbessert hatte. Hier gaben die Judges ebenfalls positive Bewertungen ab, sodass das Team mit einem sehr guten Gefühl in die Mittagspause gehen konnte.

Nach der Mittagspause wurde Rosana in die Test Area gerollt, um den Fahrern die Möglichkeit zu geben, sich auf den Track und das Auto einzustimmen. Sowohl Elektrotechniker als auch Fahrwerker führten noch einige Tests durch, um das Fahrzeug auf die am darauf folgenden Tag anstehenden dynamischen Disziplinen vorzubereiten. Da alles sehr gut verlaufen war, konnte das Team noch recht früh in den Feierabend gehen, und vor dem Abendessen ein paar Runden Vikingerschach auf dem Campingplatz mit dem Faculty Advisor Herrn Prof. Dr. Reith spielen. Dieser hatte das Spiel dem Team extra als Geschenk mitgebracht und war als Zeitvertreib das ganze Event über eine sehr willkommene Abwechslung.

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Am Sonntag eröffnete das Acceleration die dynamischen Disziplinen. Nach einem Problem mit der Elektronik im ersten Run konnte die zweite Fahrerin eine für unser Motorkonzept sehr gute Zeit heraus fahren. Ohne große Unterbrechung ging es anschließend weiter zum Skidpad, welches am anderen Ende der Strecke aufgebaut war. Hier konnten beide Fahrer eine sehr schnelle Zeit herausfahren, doch war das ganze Team trotzdem überrascht, als die Ergebnisse zeigten, dass die Zeiten beider Fahrer für den ersten Platz im Skidpad gereicht hatten! Nach dem Skidpad stand der Autocross auf dem Plan und auch hier schien es, ähnlich wie in Hockenheim, ein Pokerspiel mit dem Wetter zu werden, da immer dunklere Wolken aufzogen. Mit einem Platz in der Mitte der Autocross-Schlange hatten wir beim ersten Fahrer leider kein Glück, denn kurz nach dem Start der Disziplin fing es an zu regnen, sodass bis zu unserem Start die Strecke schon recht nass war. Mit dem Start des zweiten Fahrers wartete das Team etwas länger, denn die dunklen Wolken schienen genau so schnell wie sie gekommen waren auch wieder zu verschwinden. Auf der dann wieder trockenen Strecke konnte eine gute Zeit herausgefahren werden, die uns in einer der späteren Endurance-Gruppen am Sonntagnachmittag platzierte. Diese ersten großen Erfolge feierte das Team am Abend mit einer Runde leckerer Pizza der Pizzeria nahe des Campingplatzes und freute sich auf den spannenden Endurance am nächsten Tag.

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Nachdem der Montag mit dem Coursewalk auf der Endurance-Strecke startete, suchte sich das Team einen guten Platz auf der Tribüne, um den anderen Teams bei der Fahrt zuzuschauen. Das Elektro-Team ging derweil noch einmal die Start- und Fahrerwechsel-Prozedur mit den beiden Fahrern durch, um sich im Endurance keine Fehler zu leisten. Mit fortschreitender Zeit stieg bei allen merklich die Anspannung, bis es schließlich am späten Nachmitag gegen 16 Uhr zur Startaufstellung ging. Nach einer eher vorsichtigen ersten Runde konnte die Performance von Rosana voll ausgenutzt werden und sogar mit schnellen Rundenzeiten einige Teams überholt werden. Nach der Hälfte der Distanz (11 Kilometer) wurde der Fahrerwechsel ohne Fehler durchgeführt und der zweite Fahrer startete ins Rennen. Begleitet von jubelnden Teammitgliedern und mindestens 50 fest gedrückten Daumen konnten konstante Rundenzeiten ohne groß spürbaren Leistungsverlust gefahren werden, bis schließlich auch die letzte Runde ins Ziel gefahren werden konnte. Großes Gejubel und Erleichterung nach dem Ausfall in Hockenheim schwang von der Tribüne her, und nachdem Rosana in das Parc Fermé gerollt war, wurde das Endurance-Team vom gesamten Team an der Boxengassenmauer mit Applaus begrüßt.

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Nachdem der Jubel abgeklungen war galt es die Box vor dem Beginn der Award Ceremony auszuräumen und alles wieder in die Transporter zu verstauen. Mit etwas Verspätung begann die mit Aufregung erwartete Award Ceremony gegen 21 Uhr auf der Start/Zielgeraden des Varano Circuits. Nach etlichen Hochrechnungen der Punkte hoffte das ganze Team auf eine Podiumsplatzierung in der Gesamtwertung, sodass die Anspannung bis zur Verleihung im ganzen Team zu spüren war. Zunächst wurde jedes Team aufgerufen, um Teilnehmerurkunden in Empfang zu nehmen, bis danach die ersten Pokale der statischen und dynamischen Disziplinen vergeben wurden. Leider gab es weder für den Autocross noch das Skidpad einen Pokal, sodass das Team trotz erstem Platz im Skidpad dort leer ausging. Umso größer war die Freude, als tatsächlich bei der Verkündigung des insgesamt Drittplatzierten das Team mit der Nummer 645 aufgerufen wurde – BRS Motorsport! Vollkommen ungläubig stürmte das Team auf die Bühne und feierte vor allem die Elektrotechniker, die diesen Pokal durch die Änderungen im Akku und den dadurch erfolgreichen Endurance erst möglich gemacht haben. Insgesamt waren alle überglücklich, für die harte Arbeit und die langen Nächte nun endlich belohnt zu werden und schöpften sogleich Motivation für die nächste Saison.

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Nach der Award Ceremony folgte nur noch ein schneller Mitternachts-Snack, um danach direkt mit dem Bus die Rückfahrt Richtung Heimat anzutreten. Das Transporter-Team gönnte sich noch einige Stunden Schlaf bis zum Morgen und machte sich nach dem Abbau der Zelte ebenfalls auf den Weg nach Hause, allerdings nicht, ohne nochmals einen kurzen Halt am Gardasee zu machen. In Peschiera del Garda wurde spontan ein kleines Boot gemietet und für zwei Stunden nochmal der Sommer genossen. Mit leckerer Pizza gestärkt wurden darauf die vielen letzten Kilometer der Reise angetreten, sodass das Transporter Team am Morgen pünktlich zum Ausladen des Equipments an der Hochschule ankam.

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Sehr stolz ist das Team auf die durchweg sehr guten Ergebnisse, die nochmal einen großen Sprung nach vorne in statischen wie dynamischen Disziplinen erkennen lassen und die die harte Arbeit und die langen Nächte mit vielen Verbesserungen zwischen der FSG und FS Italy reichlich belohnen. Ebenfalls wurde das Team so bestätigt, dass der harte Schritt von der Formula Student Combustion zur Formula Student Electric auf jeden Fall die Richtige Entscheidung war und die Erfolge dieser ersten Saison einen konkurrenzfähigen Trend für die Zukunft versprechen. Eine weitere Premiere war die Begleitung unseres Faculty Advisors Herrn Prof. Dr. Dirk Reith, der uns mit seinem Engagement und Enthusiasmus auch das ganze Event über motivieren und mit uns mitfiebern konnte.

„Die Podiumsplatzierung war für mich vor allem eine Kombination von hervorragender Teamarbeit und cleverem Engineering, da wir dieses Jahr vom Antriebspaket her leider mit unterlegenem Material unterwegs waren. Mit etwas mehr Unterstützung von Hochschule und Sponsoren sehe ich aber großartige Perspektiven, da das Team als solches alle Voraussetzungen für weitere Erfolge mitbringt.“ teilte uns Prof. Dr. Dirk Reith nach dem Event mit. Das ganze Team möchte sich für die Unterstützung bedanken und würde es begrüßen, auch in der nächsten Saison die Events mit Herrn Prof. Dr. Reith zu erleben.

 

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Ein weiterer Dank gilt allen unseren Sponsoren, Unterstützern, Freunden und Familien, die uns diesen großartigen Erfolg ermöglicht haben! Besonders hervorheben möchten wir hier nochmals die CPA ReDev GmbH und Herrn Dr. Averdung, ohne dessen Transporter es uns nicht möglich gewesen wäre, das gesamte Equipment so komfortabel bis nach Italien zu fahren. Weiterhin möchten wir der Firma Karodur danken, die uns kurzfristig noch wassergestrahlte Bleche für die Zellverbindung im Akkucontainer und deren Sicherung bereitstellen konnten.

Video-Tagebuch FSG 2014

Geschrieben von Elena Schulz am .

Nach dem vielen positiven Feedback unserer ersten Video-Tagebücher beim ZF Racecamp haben wir uns auch in Hockenheim die Zeit genommen, euch jeden Tag visuell miterleben zu lassen! Dafür haben wir versucht, euch möglichst viele verschiedene Perspektiven rund um unser Team und die FSG allgemein zu bieten und euch durch die Interviews mit den einzelnen Teammitgleidern möglichst viele Informationen über die einzelnen Disziplinen zukommen zu lassen.

Für alle, die die Tagebücher noch nicht gesehen haben oder sie auch gerne noch einmal schauen möchten, haben wir hier noch einmal die Links zusammen gefasst: per Klick auf die Bilder werdet ihr auf unseren Youtube-Channel und das entsprechende Video weiter geleitet! Viel Spaß dabei :)!

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Formula Student Germany 2014

Geschrieben von Elena Schulz am .

Vom  29.07.  bis  zum  03.  August  fand  die  Formula Student  Germany 2014  am Hockenheimring mit rund 3000 Studierenden aus aller Welt statt. Nach der aufwendigen Entwicklungsarbeit des ersten Elektro-Prototypens im letzten Jahr, war das BRS Motorsport Team in diesem Jahr besonders stolz, nun  wieder  an  der  FSG  teilzunehmen.  Bis  zur  letzten  Minute  testete  und  arbeitete  das  rund  65 köpfige  Team  noch  sonntags  an  dem  neuen  Elektro-Rennwagen,  bis  am  Montagmorgen  die  lang ersehnte Reise zum Hockenheimring startete.

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Da im Vergleich zur Saison 2012 das Team enorm gewachsen ist, hatten sich gleich doppelt so viele Mitglieder zur FSG angemeldet wie zwei Jahre zuvor – was auch einen größeren Platzbedarf auf dem Campingplatz bedeutete. Ganz nach deutscher Handtuch-Manier fuhr daher ein voll besetztes Auto  schon  Freitags  nach  Hockenheim,  um  einen  schönen  Platz  für  das  eigene  Team  und  das befreundete Team der RWTH Aachen, Ecurie Aix, zu suchen. Am Campingplatz angekommen musste das  Team  jedoch  feststellen,  dass  fast  der  gesamte  Platz  schon  von  anderen  deutschen  Teams abgesperrt  worden  war,  die  neben  ihren  eigenen  Leuten  auch  noch  einige  ausländische  Teams beherbergten und somit zum Teil Platz für rund 200 Mann benötigten. Da sich alle Teams aber neben dem Wettbewerb stets gegenseitig aushelfen, konnten wir uns mit den schon anwesenden Teams einigen und es uns auf einem kleinen, aber für unsere Zwecke perfekten Streifen gemütlich machen.

Nachdem die Vorhut über das Wochenende schon alle Zelte inklusive Küche und Pool aufgebaut und für reichlich Verpflegung gesorgt hatte, kamen die restlichen Mitglieder Montagnachmittag dazu, um noch den einen Tag ohne Wettbewerbs-Stress zu genießen.

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Am  Dienstag  startete  dann  der  offizielle  Teil  der  Formula  Student:  jeder  Team  Captain  hatte  die Aufgabe, seine Mitglieder anzumelden und mit entsprechenden Ausweisen auszustatten, um danach gemeinsam das Eventgelände betreten zu können und die Box einzurichten. Hierfür hatte sich das BRS  Motorsport-Team  dieses  Jahr  extra  reichlich  Equipment  zugelegt,  um  durch  den  Aufbau  von Traversen  rund  um  die  Uhr  genügend  Licht  zum  Arbeiten  zu  haben  und  generell  mit  einem professionellen Auftritt bei den anwesenden Sponsoren zu punkten.

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Wie die darauf folgenden Tage startete der erste Wettbewerbs-Tag, der Mittwoch, sehr früh um 7 Uhr,  um  die  letzten  Vorbereitungen  für  das  Scrutineering,  was  für  11  Uhr  angesetzt  war, durchzuführen. Nach fast zwei Stunden reibungslosem E-Scrutineering konnte das Team den ersten von den fünf Scrutineering-Stickern ergattern. Direkt darauf folgte das technische Scrutineering, bei welchem nur geringe Kleinigkeiten nachzubessern waren. Durch den Tilt-Table, Raintest und Brake-Test kam das Team anschließend wieder ohne Probleme, sodass am Nachmittag Rosana als zweites Elektro-Fahrzeug  überhaupt  die  gesamte  technische  Abnahme  bestanden  hatte!  Die gewonnene Zeit durch das sehr schnelle Scrutineering nutzte das Team anschließend, um Fahrwerk und Fahrer in der Test-Area auf das Acceleration und die Endurance-Strecke, die mit vielen Bodenwellen schwierig zu fahren ist, vorzubereiten. Mit  diesem großartigen Erfolg für ein Erstjahresteam ging das Team mit Vorfreude auf den nächsten Tag in den verdienten Feierabend.

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Am Donnerstag standen ab Mittag die statischen Disziplinen Businessplan, Engineering Design und Cost  Report  auf  dem  Zeitplan.  Mit  großer  Anspannung  gingen  die  entsprechenden  Leute  in  den einzelnen Disziplinen vor die Jury, um das Marketing des Prototypens, das technische Konzept und die Aufstellung der Kosten darzulegen und zu verteidigen. Nach den scheinbar ewigen Minuten der Befragung durch die Jury waren aber durchweg alle Mitglieder zufrieden mit ihrer Leistung und dem erhaltenen  positiven  Feedback.  Nach  der  Veröffentlichung  der  Platzierungen  am  Abend  konnten zwar  nicht  alle  Erwartungen  des Teams erfüllt werden,  aber  dennoch konnten  in  allen Disziplinen deutlich mehr Punkte als in den letzten Jahren geholt werden.  Im Detail erreichte das Team Platz 25 beim Businessplan, Platz 28 beim Cost Report und Platz 26 beim Engineering Design.

Der Freitag ist traditionell der erste Tag mit der dynamischen Disziplin Skidpad, bei dem auf nasser Strecke in Form einer Acht die Rennwagen zeigen müssen, wie hohe Kurvengeschwindigkeiten sie fahren können. Dieses Jahr wurde das Skidpad von zwei neuen Fahrern gefahren, die bisher nur auf Testfahrten  diese  Disziplin  erproben  konnten.  Dennoch  schlugen  sich  beide  Fahrer  für  die  erste Wettbewerbsfahrt  zufriedenstellend  und  konnten  eine  Platzierung  im  Mittelfeld  der  40  Elektro-Teams einholen.

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Eine ähnliche Platzierung ergab sich bei der ersten von zweien dynamischen Disziplinen am Samstag, dem Acceleration. Vor dem Start des Acceleration hatte das Team mit einer Platzierung in der oberen Hälfte gerechnet, da die Tests in der Test Area am Tag zuvor eine vielversprechende Leistung gezeigt hatten. Leider unterschieden sich die Asphalt-Bedingungen der Acceleration Strecke von denen der Test-Strecke,  sodass  beim  ersten  Fahrer  zu  viel  Wheelspin  zu  Beginn  einen  schnellen  Start verhinderte. Bei der zweiten Fahrerin versuchte das Team die Probleme durch sanfteres Anfahren in den Griff zu bekommen, konnte dabei aber auch keine herausragende Zeit einfahren.

In  dem  darauf  folgenden  Autocross  starteten  die  Teams  nach  den  vorigen  sonnigen  Tagen  mit plötzlich sehr wechselhaften Bedingungen. Nach kurzem heftigen Regen trauten sich zunächst nur wenige Teams auf die Strecke, doch als diese etwas abtrocknete konnte der erste Fahrer des Teams direkt eine schnelle erste Zeit hinlegen. Bei Ankunft in der Zielgeraden musste das Team aber mit Ernüchterung  feststellen,  dass  ein  Blatt  des  Heckflügels  auf  den  letzten  Metern  abgeflogen  war, sodass das Fahrzeug vor dem nächsten Run erst wieder ausgebessert werden musste. Die scheinbar zu schwache Konstruktion der Halterung wurde von den Scrutineers aber als nicht sicher eingestuft, sodass eine Notlösung ohne das obere Flügelblatt gefunden werden musste. Durch die notwendige erneute technische Abnahme verlor das Team daher viel Zeit und konnte es aufgrund der sehr langen Schlange für den Autocross nur noch mit dem ersten Fahrer schaffen, dessen zweite Runde vor Ablauf der Zeit zu starten, sodass die zwei Runden des zweiten Fahrers nicht mehr gefahren werden konnten.

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Da für den Sonntag das Scrutineering geschlossen war, musste das Team mit der Flügel-Notlösung auch in den Endurance starten, was den Fahrern das Handling des Fahrzeugs durch Übersteuern um einiges  erschwerte.  Nach  einer  dennoch  guten  ersten  Hälfte  wurde  schnell  ersichtlich,  dass  die Leistung des Akkus beim zweiten Fahrer rapide je weiterer Runde abfiel. Leider konnte Rosana gegen Ende  nur  noch  mit  Schrittgeschwindigkeit  fahren  und  musste  schließlich 1  ½  Runden  vor  der Zielflagge  abgestellt  werden.  Die  Enttäuschung  im  gesamten  Team  durch  den  abgebrochenen Endurance war natürlich zunächst stark zu spüren, doch nach einigen wehmütigen Minuten waren sich trotzdem alle einig, dass dieses Event in vielen Details ein großer Erfolg für das Team darstellt: denn  vor  einigen  Wochen  hätte  das  Team  nicht  einmal  gedacht,  dass  ihr  erstes  Elektro-Fahrzeug überhaupt eine so konkurrenzfähige Performance leisten könnte und so problemlos wie noch nie die technische Abnahme bestehen konnte. Durch das gesammelte Feedback kann sich das Team zudem nun  gezielt  für  das  nächste  Event,  die  Formula  Student  Italy,  verbessern  und  dort  die  geplanten Punkte einfahren!

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Einen  großen  Dank  möchte  das  Team  zudem  noch  an  die  vielen  Unterstützer  richten,  die  es  uns überhaupt erst möglich gemacht haben,  so konkurrenzfähig an der Formula Student teilzunehmen. Besonders  hervorzuheben  ist  hier  die  ZF  Friedrichshafen  AG,  die  uns  nicht  nur  durch  das  ZF Racecamp  im  Juni  die  einmalige  Gelegenheit  gab,  Fahrzeug  und  Team  schon  optimal  auf  die kommenden  offiziellen  Wettbewebe  vorzubereiten,  sondern  uns  in  Hockenheim  auch  mit  einem Werkzeugkoffer voll Verpflegung versorgte.

Ein  besonderer  Dank  geht  ebenfalls an  die  Kautex  AG,  die  sich  vorab  die  Zeit  nahmen,  sich  die Businessplan-Präsentation  des  Teams  anzuhören  und  diese  mit  ausführlichem  Feedback  weiter  zu verbessern.

Das letzte und größte „Dankeschön“ geht an die CPA ReDev GmbH, und vor allem persönlich an Herrn Dr. Averdung, für die Bereitstellung des Transporters für alle zukünftigen Events! Mit diesem sind wir schon erfolgreich zum ZF Racecamp gefahren und konnten nun mit der neuen Folierung auch bei der FSG  ordentlich  Eindruck  schinden  –  und  nebenbei  unsere  Rosana  und  viel  Equipment  auch geordnet, komfortabel und vor Regen geschützt transportieren!

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ZF Racecamp 2014

Geschrieben von Elena Schulz am .

Auch in diesem Jahr nahm das Team an dem von der ZF Friedrichshafen AG organisierte ZF Racecamp vom 16. bis 18 Juni teil. Das ZF Racecamp ist kein offizielles Formula Student Event, sondern dient den von ZF unterstützten Teams als perfekte Vorbereitung auf die offiziellen Events. Wie auf den offiziellen Events werden alle statischen und dynamischen Disziplinen abgehalten, aber kein offizielles Ranking geführt. Sehr hilfreich sind vor allem die erste technische Abhnahme, wodurch die Teams die auffallenden Mängel schon vor der FSG beheben können, und das wertvolle und aufsührliche Feedback der ZF-Jury in allen statischen Disziplinen.

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Die Anreise startete das Team früh morgens am Montag mit 30 Mitgliedern des Teams. Rosana wurde sicher in dem neuen Transporter, den das Team für alle Event-Fahrten von der CPA ReDev GmbH kurz vor dem Event zur Verfügung gestellt bekommen hat (nochmal riesigen Dank dafür an Herrn Dr. Averdung!!!). Nach einer längeren Fahrt runter nach Friedrichshafen konnte das Team gegen 14:30 Uhr den ersten Blick auf den Bodensee erhaschen - und dort wie nun schon die letzten beiden Jahre am üblichen Parkplatz ein erstes Gruppenfoto machen. Auf dem Messe-Parkplatz angekommen packten alle schnell mit an, um die drei Zelte, Küche und Schlafplätze aufzubauen, während ein Teil des Teams schon auf dem Eventgelände die Box einrichtete. Nachdem alles fertig aufgebaut war, versammelten sich alle BRSler mit Rosana auf dem Track für ein Gruppenfoto, das sogar den Weg auf die Twitter-Seite von ZF geschafft hat!
Da vor dem Scrutineering noch einige Dinge an Rosana gerichtet werden mussten, wurden die langen Öffnungszeiten der Messehalle bis 24 Uhr schon am ersten Abend voll ausgenutzt. Während vom Rest des Teams auf dem Campingplatz der Grill befeuert wurde, wurde für die fleißigen Arbeiter natürlich das Essen in die Box gebracht. Nachdem die Hallen um Mitternacht schlossen, genoss dann das ganze Team zusammen mit dem befreundeten Team der RWTH Aachen, die ihre Zelte direkt neben unseren aufgebaut hatten, den restlichen Abend.

Nach reichhaltigem Frühstück und einer kurzen Besprechung des Tagesablaufs startete der Dienstag mit dem "Driver Briefing" und einer kurzen Streckenbegehung. Gegen 10 Uhr stand das E-Scrutineering auf dem Zeitplan. Trotz weniger kleiner Mängel, die während der Abnahme auffielen, verlief das erste Scrutineering zufriedenstellend und so erhielt Rosana nach ca. zwei Stunden Scrutineering und dem Beheben der kleineren Fehler auch den ersten Sticker für das bestandene E-Scrutineering. Darauf folgte direkt das technische Scrutineering, und Rosana konnte sich mit zwei neuen ZF Aufklebern schmücken. Währenddessen bereiteten sich die nicht in die Abnahme involvierten Mitglieder auf das anstehende Design Event, den Cost Report und die Business Plan Presentation vor, die im Anschluss auf dem Programm standen. Das Design Event verlief gut und brachte den vielen Mitgliedern wertvolle Erfahrungen ein. Mit dem Feedback der Jury wissen nun alle genau, wo noch dran gearbeitet werden muss. Auch die beim Cost Report und Business Plan aufgefallenen kleinen Lücken werden bis zur FSG aufgearbeitet, um die maximale Chance auf viele Punkte zu realisieren.
Auch an diesem Abend wurde wieder bis Mitternacht ehrgeizig gearbeitet, da am nächsten Tag der Brake Test durchgeführt werden sollte, der ebenfalls Vorraussetzung für die Zulassung zur Dynamic Area ist.

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Am Mittwoch nahmen einige Mitglieder die von ZF organisierten Angebote wahr, um ZF als Unternehmen besser kennen zu lernen. Unter anderem war dies eine Führung durch die Produktionshallen, der ZF Talk mit Schwerpunkt eMobility und das Fahren eines 40-Tonners auf der ZF Teststrecke.
Gegen Mittag wurde es dann für das gesamte Team spannend: Rosana wurde aus den Hallen gerollt, um den Brake Test durchzuführen! Dies bedeutete ebenso die erste Fahrt mit dem neuen Rennwagen, sodass sich das gesamte Team vor den Absperrgittern der Brake Test Area versammelte und erwartungsvoll den Startvorgang des Rennwagens beobachtete. Nach dem lauten Piepen, dem "Ready To Drive Sound", fuhr Rosana tatsächlich bei lautem Gejubel des Teams los und drehte ihre erste Runde. Die ersten Bremstests wurden leider nicht bestanden, da immer das vordere linke Rad nicht blockierte. Nach einer schnellen Änderung des Fahrwerkssettings ging das Team den Bremstest erneut an, und zur Freude aller zeigten beide Daumen der Judges nach oben!

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Nach dem erfolgreichen Bremstest ging es gleich weiter auf die Strecke: die erste Runde wurde zwar nur mit 30% der Leistung und reduzierter Gasannahme gefahren, aber Rosana fuhr ohne Probleme die Runde durch. Nach diesem ersten Erfolg hob das Elektro-Team die Reduzierung der Gasannahme auf und Rosana ging erneut auf die Strecke. Mit nur 7 Sekunden hinter der aktuellen Bestzeit eines anderen Elektro-Teams waren alle sichtlich zufrieden mit diesem großartigen Erfolg, einen fahrenden Rennwagen präsentieren zu können, dessen bisherige Performance durchaus vielversprechend für die Formula Student Germany am Hockenheimring in knapp 4 Wochen ist. Mit dieser positiven Stimmung war es auch nicht mehr allzu schlimm, dass Rosana nach 23 Runden aufgrund eines BMS-Fehlers, ausgelöst durch eine fehlerhafte Zelle, ausfiel - immerhin bedeutete dies auch, dass alle Sicherheitssysteme im Rennwagen zuverlässig funktionieren. Das von ZF traditionell organisierte BBQ mit anschließender Party konnten somit alle ausführlich genießen und mit den anderen Teams noch den Abend lang feiern.

Ein herzliches Dankeschön an ZF für dieses wieder einmal sehr gelungene Event und die damit verbundenen Möglichkeiten für die Teams, die tolle Organisation und die interessanten Angebote neben der Strecke! Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr!

Das Medienteam hat während der Event-Tage fleißig in der Box, an der Strecke und auf dem Campingplatz gefilmt und daraus drei Video-Tagebücher erstellt. Diese fassen die Ereignisse der Tage mit Interviews, Rennszenen und den Arbeiten in der Box zusammen und geben einen detaillierten Einblick in unseren üblichen Tagesablauf auf einem Event. Anschauen lohnt sich!

Eindhoven Open 2014

Geschrieben von Elena Schulz am .

Am letzten Mai-Wochenende fanden, aufgrund des großen Erfolges im letzten Jahr, die zweiten Eindhoven Open statt. Das Team nutzte das schon letztes Jahr großartige Event, um noch einmal mit dem alten Verbrenner Rennwagen Hannah auf die Strecke zu gehen und allen neuen Mitgliedern die Möglichkeit zu geben, ihr erstes Event mit zu erleben.

Die Anreise startete Donnerstag morgen mit 31 Mitgliedern von der Hochschule aus, nachdem das ganze Gepäck in Anhängern, Wohnwagen und den Autos verstaut war. Dort wurde schnell die Box aufgebaut und mit den ersten Vorbereitungen für das Scrutineering begonnen, während neben dem Boxenplatz gekocht wurde. Nachdem das Scrutineering schnell bestanden wurde, begann das Subteam Suspension mit den Fahrwerkseinstellungen für den nächsten Tag. Auch das Medienteam, dass sich extra Film-Equipment aus der Hochschule geliehen hatte, begann schon fleißig, die Arbeiten in der Box zu filmen. Danach wurden alle Fahrzeuge wieder verladen, um an dem in diesem Jahr das erste mal stattfindene Show-Run durch die Stadt Helmond teilzunehmen, bei der die Rennwagen auf einer abgesperrten Strecke bis zum in Helmond stehenden Schloss fahren durften. Nach einem Gruppenfoto vor dieser tollen Kulisse ging es wieder Richtung Eindhoven, wo anschließend kurz die Schläfplätze in den Sporthallen der TU Eindhoven eingerichtet wurden. In der Box wurde währenddessen schon fleißig zu abend gekocht und nach der Stärkung konnte das Team den Abend noch mit den anderen befreundeten Teams genießen.

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Am nächsten morgen fuhren alle Teams nach einem kurzen, vom Eindhovener Team organisierten Frühstück mitsamt Boxenausstattung Richtung Vredepeel, wo die Strecke wie im letzten Jahr auf dem Militärgelände aufgebaut war. Erfreulicherweise konnten wir uns einen Boxenplatz recht weit vorne an der Strecke sichern, sodass alle Mitglieder neben den Arbeiten in der Box auch schnell an die Strecke gehen konnten, um auch mal die anderen Rennwagen zu beobachten.

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Nach den Fahrwerkseinstellungen und einem schnellen Mittagessen, wurde Hannah erst einmal in der Test-Area gefahren. Danach stand das Acceleration auf dem Plan, bei welchem die Fahrzeuge bei den Eindhoven Open in diesem Jahr als besondere Schwierigkeit nach der Beschleunigung über 100 Metern in einem Feld von 5 Meter Länge zum Stehen kommen mussten. Leider kündigte sich während des Accelerations erneut ein Problem mit dem Differential an, weshalb das Team auch schon in Helsinki das Rennen abbrechen musste. Damit dies nicht erneut in Eindhoven passieren sollte, brach das Team zunächst das Acceleration ab, um das Problem näher zu untersuchen. Leider konnten so keine guten Ergebnisse im Acceleration eingefahren werden, aber immerhin sind nun die konstruktiven Schwachstellen analysiert, sodass für Rosana noch ein neues Differential gefertigt wird.
Nach einer kurzen Diagnose stand fest, dass das Differential sehr wahrscheinlich den Endurance nicht komplett durchhalten würde, weshalb kurzerhand ein Auto nach Sankt Augustin zurück fuhr, um Ersatzteile zu besorgen. Da der Schaden nun nicht mehr aufgehalten werden konnte, entschied sich das Team dazu, den AutoX so lange wie möglich zu fahren, um zumindest dort eine gute Platzierung einzuholen. Mit 89 Punkten erreichten wir im AutoX Platz 7 von 21 Autos (und damit drittbester Verbrenner), womit wir den Tag also doch noch recht erfolgreich beenden konnten. Nachdem wieder alles verladen war, ging es gegen 18 Uhr zurück nach Eindhoven, wo sich das Team direkt daran machte, das Differential auszutauschen, bevor die Hallen um Mitternacht schlossen.

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Nach dem Frühstück am Samstagmorgen versprach das Wetter einen besonders sonnigen Renntag, den das Team mit einigen Runden auf der Teststrecke startete. Kurz vor unserem Endurance-Start am frühen Nachmittag zeigte sich leider bei dem Münchner Team ein Problem mit einer Schweißnaht, weshalb das derzeit fahrende Auto Öl auf der Strecke verteilte. Dieses zwang alle Teams zu einer Auszeit, bis das Öl mit Bindemittel einigermaßen wieder beseitigt war. Durch das sehr schöne und sonnige Wetter konnten die Teams aber die kurze Pause sehr genießen, bevor der erste Fahrer den Endurance antrat und diesen auch mit schnellen Runden problemlos beenden konnte. Auch beim zweiten Fahrer war es für das ganze Team eine Freude, neben der Strecke das gesamte spannende Rennen zu beobachten und mitzufiebern. Durch die schnellen Runden konnten wir uns insgesamt den 5. Platz im Endurance sichern, was einem 2. Platz aller Verbrenner-Rennwagen entspricht. Durch dieses sehr gute Ergebnis konnten wir uns auch in der Gesamtwertung als zweitbesten Verbrenner platzieren, was dem sechsten Platz aller teilnehmenden Fahrzeuge entspricht. Als krönenden Abschluss wurde in der Test-Area noch ein Burnout-Contest gestartet, bei dem allen eine ordentliche Show geboten wurde.

Mit dieser guten Bewertung fuhren alle nach dem Abbau an der Strecke wieder Richtung Uni-Gelände, wo das Eindhovener Team in einem nahe gelegenen Club ein BBQ und eine Abschlussfeier organisiert hatte. Neben der Preisverleihung spielte als besonderes Highlight das Eindhovener Team mit eigener Band und brachte so mit dem Karaoke-Award eine großartige Stimmung in den kleinen Club, wo alle Teams noch ausgelassen feiern konnten.

EO-team

Insgesamt war das Event so wieder sehr gelungen und vor allem für die vielen neuen Mitglieder, die bisher noch keine anderen Rennwagen live erleben durften, ein großer Motivationsschub und bleibender Eindruck. Aber auch die "alten Hasen" hatten sichtlich Spass, noch einmal Hannah auf der Strecke zu erleben und den dröhnenden Verbrenner-Motoren dabei zuzuhören, wie das letzte bisschen Performance auf die Strecke gebracht wird. Mit großer Begeisterung und Vorfreude auf die kommenden, offiziellen Events mit dem neuen Elektro-Rennwagen "Rosana", fuhr das Team so am nächsten Morgen wieder nach Hause.

Das Medienteam hat unzählige Minuten an Videomaterial und Fotos, auch von den anderen Teams, während des Events erstellt, und ist derzeit noch fleißig an einem Gesamtvideo am arbeiten - sobald dieses fertig gestellt ist, werden wir dieses auch hier veröffentlichen. Die vielen Fotos können schon auf unserem Flickr-Stream angeschaut werden.