Video-Tagebuch FSG 2014

Geschrieben von Elena Schulz am .

Nach dem vielen positiven Feedback unserer ersten Video-Tagebücher beim ZF Racecamp haben wir uns auch in Hockenheim die Zeit genommen, euch jeden Tag visuell miterleben zu lassen! Dafür haben wir versucht, euch möglichst viele verschiedene Perspektiven rund um unser Team und die FSG allgemein zu bieten und euch durch die Interviews mit den einzelnen Teammitgleidern möglichst viele Informationen über die einzelnen Disziplinen zukommen zu lassen.

Für alle, die die Tagebücher noch nicht gesehen haben oder sie auch gerne noch einmal schauen möchten, haben wir hier noch einmal die Links zusammen gefasst: per Klick auf die Bilder werdet ihr auf unseren Youtube-Channel und das entsprechende Video weiter geleitet! Viel Spaß dabei :)!

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Formula Student Germany 2014

Geschrieben von Elena Schulz am .

Vom  29.07.  bis  zum  03.  August  fand  die  Formula Student  Germany 2014  am Hockenheimring mit rund 3000 Studierenden aus aller Welt statt. Nach der aufwendigen Entwicklungsarbeit des ersten Elektro-Prototypens im letzten Jahr, war das BRS Motorsport Team in diesem Jahr besonders stolz, nun  wieder  an  der  FSG  teilzunehmen.  Bis  zur  letzten  Minute  testete  und  arbeitete  das  rund  65 köpfige  Team  noch  sonntags  an  dem  neuen  Elektro-Rennwagen,  bis  am  Montagmorgen  die  lang ersehnte Reise zum Hockenheimring startete.

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Da im Vergleich zur Saison 2012 das Team enorm gewachsen ist, hatten sich gleich doppelt so viele Mitglieder zur FSG angemeldet wie zwei Jahre zuvor – was auch einen größeren Platzbedarf auf dem Campingplatz bedeutete. Ganz nach deutscher Handtuch-Manier fuhr daher ein voll besetztes Auto  schon  Freitags  nach  Hockenheim,  um  einen  schönen  Platz  für  das  eigene  Team  und  das befreundete Team der RWTH Aachen, Ecurie Aix, zu suchen. Am Campingplatz angekommen musste das  Team  jedoch  feststellen,  dass  fast  der  gesamte  Platz  schon  von  anderen  deutschen  Teams abgesperrt  worden  war,  die  neben  ihren  eigenen  Leuten  auch  noch  einige  ausländische  Teams beherbergten und somit zum Teil Platz für rund 200 Mann benötigten. Da sich alle Teams aber neben dem Wettbewerb stets gegenseitig aushelfen, konnten wir uns mit den schon anwesenden Teams einigen und es uns auf einem kleinen, aber für unsere Zwecke perfekten Streifen gemütlich machen.

Nachdem die Vorhut über das Wochenende schon alle Zelte inklusive Küche und Pool aufgebaut und für reichlich Verpflegung gesorgt hatte, kamen die restlichen Mitglieder Montagnachmittag dazu, um noch den einen Tag ohne Wettbewerbs-Stress zu genießen.

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Am  Dienstag  startete  dann  der  offizielle  Teil  der  Formula  Student:  jeder  Team  Captain  hatte  die Aufgabe, seine Mitglieder anzumelden und mit entsprechenden Ausweisen auszustatten, um danach gemeinsam das Eventgelände betreten zu können und die Box einzurichten. Hierfür hatte sich das BRS  Motorsport-Team  dieses  Jahr  extra  reichlich  Equipment  zugelegt,  um  durch  den  Aufbau  von Traversen  rund  um  die  Uhr  genügend  Licht  zum  Arbeiten  zu  haben  und  generell  mit  einem professionellen Auftritt bei den anwesenden Sponsoren zu punkten.

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Wie die darauf folgenden Tage startete der erste Wettbewerbs-Tag, der Mittwoch, sehr früh um 7 Uhr,  um  die  letzten  Vorbereitungen  für  das  Scrutineering,  was  für  11  Uhr  angesetzt  war, durchzuführen. Nach fast zwei Stunden reibungslosem E-Scrutineering konnte das Team den ersten von den fünf Scrutineering-Stickern ergattern. Direkt darauf folgte das technische Scrutineering, bei welchem nur geringe Kleinigkeiten nachzubessern waren. Durch den Tilt-Table, Raintest und Brake-Test kam das Team anschließend wieder ohne Probleme, sodass am Nachmittag Rosana als zweites Elektro-Fahrzeug  überhaupt  die  gesamte  technische  Abnahme  bestanden  hatte!  Die gewonnene Zeit durch das sehr schnelle Scrutineering nutzte das Team anschließend, um Fahrwerk und Fahrer in der Test-Area auf das Acceleration und die Endurance-Strecke, die mit vielen Bodenwellen schwierig zu fahren ist, vorzubereiten. Mit  diesem großartigen Erfolg für ein Erstjahresteam ging das Team mit Vorfreude auf den nächsten Tag in den verdienten Feierabend.

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Am Donnerstag standen ab Mittag die statischen Disziplinen Businessplan, Engineering Design und Cost  Report  auf  dem  Zeitplan.  Mit  großer  Anspannung  gingen  die  entsprechenden  Leute  in  den einzelnen Disziplinen vor die Jury, um das Marketing des Prototypens, das technische Konzept und die Aufstellung der Kosten darzulegen und zu verteidigen. Nach den scheinbar ewigen Minuten der Befragung durch die Jury waren aber durchweg alle Mitglieder zufrieden mit ihrer Leistung und dem erhaltenen  positiven  Feedback.  Nach  der  Veröffentlichung  der  Platzierungen  am  Abend  konnten zwar  nicht  alle  Erwartungen  des Teams erfüllt werden,  aber  dennoch konnten  in  allen Disziplinen deutlich mehr Punkte als in den letzten Jahren geholt werden.  Im Detail erreichte das Team Platz 25 beim Businessplan, Platz 28 beim Cost Report und Platz 26 beim Engineering Design.

Der Freitag ist traditionell der erste Tag mit der dynamischen Disziplin Skidpad, bei dem auf nasser Strecke in Form einer Acht die Rennwagen zeigen müssen, wie hohe Kurvengeschwindigkeiten sie fahren können. Dieses Jahr wurde das Skidpad von zwei neuen Fahrern gefahren, die bisher nur auf Testfahrten  diese  Disziplin  erproben  konnten.  Dennoch  schlugen  sich  beide  Fahrer  für  die  erste Wettbewerbsfahrt  zufriedenstellend  und  konnten  eine  Platzierung  im  Mittelfeld  der  40  Elektro-Teams einholen.

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Eine ähnliche Platzierung ergab sich bei der ersten von zweien dynamischen Disziplinen am Samstag, dem Acceleration. Vor dem Start des Acceleration hatte das Team mit einer Platzierung in der oberen Hälfte gerechnet, da die Tests in der Test Area am Tag zuvor eine vielversprechende Leistung gezeigt hatten. Leider unterschieden sich die Asphalt-Bedingungen der Acceleration Strecke von denen der Test-Strecke,  sodass  beim  ersten  Fahrer  zu  viel  Wheelspin  zu  Beginn  einen  schnellen  Start verhinderte. Bei der zweiten Fahrerin versuchte das Team die Probleme durch sanfteres Anfahren in den Griff zu bekommen, konnte dabei aber auch keine herausragende Zeit einfahren.

In  dem  darauf  folgenden  Autocross  starteten  die  Teams  nach  den  vorigen  sonnigen  Tagen  mit plötzlich sehr wechselhaften Bedingungen. Nach kurzem heftigen Regen trauten sich zunächst nur wenige Teams auf die Strecke, doch als diese etwas abtrocknete konnte der erste Fahrer des Teams direkt eine schnelle erste Zeit hinlegen. Bei Ankunft in der Zielgeraden musste das Team aber mit Ernüchterung  feststellen,  dass  ein  Blatt  des  Heckflügels  auf  den  letzten  Metern  abgeflogen  war, sodass das Fahrzeug vor dem nächsten Run erst wieder ausgebessert werden musste. Die scheinbar zu schwache Konstruktion der Halterung wurde von den Scrutineers aber als nicht sicher eingestuft, sodass eine Notlösung ohne das obere Flügelblatt gefunden werden musste. Durch die notwendige erneute technische Abnahme verlor das Team daher viel Zeit und konnte es aufgrund der sehr langen Schlange für den Autocross nur noch mit dem ersten Fahrer schaffen, dessen zweite Runde vor Ablauf der Zeit zu starten, sodass die zwei Runden des zweiten Fahrers nicht mehr gefahren werden konnten.

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Da für den Sonntag das Scrutineering geschlossen war, musste das Team mit der Flügel-Notlösung auch in den Endurance starten, was den Fahrern das Handling des Fahrzeugs durch Übersteuern um einiges  erschwerte.  Nach  einer  dennoch  guten  ersten  Hälfte  wurde  schnell  ersichtlich,  dass  die Leistung des Akkus beim zweiten Fahrer rapide je weiterer Runde abfiel. Leider konnte Rosana gegen Ende  nur  noch  mit  Schrittgeschwindigkeit  fahren  und  musste  schließlich 1  ½  Runden  vor  der Zielflagge  abgestellt  werden.  Die  Enttäuschung  im  gesamten  Team  durch  den  abgebrochenen Endurance war natürlich zunächst stark zu spüren, doch nach einigen wehmütigen Minuten waren sich trotzdem alle einig, dass dieses Event in vielen Details ein großer Erfolg für das Team darstellt: denn  vor  einigen  Wochen  hätte  das  Team  nicht  einmal  gedacht,  dass  ihr  erstes  Elektro-Fahrzeug überhaupt eine so konkurrenzfähige Performance leisten könnte und so problemlos wie noch nie die technische Abnahme bestehen konnte. Durch das gesammelte Feedback kann sich das Team zudem nun  gezielt  für  das  nächste  Event,  die  Formula  Student  Italy,  verbessern  und  dort  die  geplanten Punkte einfahren!

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Einen  großen  Dank  möchte  das  Team  zudem  noch  an  die  vielen  Unterstützer  richten,  die  es  uns überhaupt erst möglich gemacht haben,  so konkurrenzfähig an der Formula Student teilzunehmen. Besonders  hervorzuheben  ist  hier  die  ZF  Friedrichshafen  AG,  die  uns  nicht  nur  durch  das  ZF Racecamp  im  Juni  die  einmalige  Gelegenheit  gab,  Fahrzeug  und  Team  schon  optimal  auf  die kommenden  offiziellen  Wettbewebe  vorzubereiten,  sondern  uns  in  Hockenheim  auch  mit  einem Werkzeugkoffer voll Verpflegung versorgte.

Ein  besonderer  Dank  geht  ebenfalls an  die  Kautex  AG,  die  sich  vorab  die  Zeit  nahmen,  sich  die Businessplan-Präsentation  des  Teams  anzuhören  und  diese  mit  ausführlichem  Feedback  weiter  zu verbessern.

Das letzte und größte „Dankeschön“ geht an die CPA ReDev GmbH, und vor allem persönlich an Herrn Dr. Averdung, für die Bereitstellung des Transporters für alle zukünftigen Events! Mit diesem sind wir schon erfolgreich zum ZF Racecamp gefahren und konnten nun mit der neuen Folierung auch bei der FSG  ordentlich  Eindruck  schinden  –  und  nebenbei  unsere  Rosana  und  viel  Equipment  auch geordnet, komfortabel und vor Regen geschützt transportieren!

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ZF Racecamp 2014

Geschrieben von Elena Schulz am .

Auch in diesem Jahr nahm das Team an dem von der ZF Friedrichshafen AG organisierte ZF Racecamp vom 16. bis 18 Juni teil. Das ZF Racecamp ist kein offizielles Formula Student Event, sondern dient den von ZF unterstützten Teams als perfekte Vorbereitung auf die offiziellen Events. Wie auf den offiziellen Events werden alle statischen und dynamischen Disziplinen abgehalten, aber kein offizielles Ranking geführt. Sehr hilfreich sind vor allem die erste technische Abhnahme, wodurch die Teams die auffallenden Mängel schon vor der FSG beheben können, und das wertvolle und aufsührliche Feedback der ZF-Jury in allen statischen Disziplinen.

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Die Anreise startete das Team früh morgens am Montag mit 30 Mitgliedern des Teams. Rosana wurde sicher in dem neuen Transporter, den das Team für alle Event-Fahrten von der CPA ReDev GmbH kurz vor dem Event zur Verfügung gestellt bekommen hat (nochmal riesigen Dank dafür an Herrn Dr. Averdung!!!). Nach einer längeren Fahrt runter nach Friedrichshafen konnte das Team gegen 14:30 Uhr den ersten Blick auf den Bodensee erhaschen - und dort wie nun schon die letzten beiden Jahre am üblichen Parkplatz ein erstes Gruppenfoto machen. Auf dem Messe-Parkplatz angekommen packten alle schnell mit an, um die drei Zelte, Küche und Schlafplätze aufzubauen, während ein Teil des Teams schon auf dem Eventgelände die Box einrichtete. Nachdem alles fertig aufgebaut war, versammelten sich alle BRSler mit Rosana auf dem Track für ein Gruppenfoto, das sogar den Weg auf die Twitter-Seite von ZF geschafft hat!
Da vor dem Scrutineering noch einige Dinge an Rosana gerichtet werden mussten, wurden die langen Öffnungszeiten der Messehalle bis 24 Uhr schon am ersten Abend voll ausgenutzt. Während vom Rest des Teams auf dem Campingplatz der Grill befeuert wurde, wurde für die fleißigen Arbeiter natürlich das Essen in die Box gebracht. Nachdem die Hallen um Mitternacht schlossen, genoss dann das ganze Team zusammen mit dem befreundeten Team der RWTH Aachen, die ihre Zelte direkt neben unseren aufgebaut hatten, den restlichen Abend.

Nach reichhaltigem Frühstück und einer kurzen Besprechung des Tagesablaufs startete der Dienstag mit dem "Driver Briefing" und einer kurzen Streckenbegehung. Gegen 10 Uhr stand das E-Scrutineering auf dem Zeitplan. Trotz weniger kleiner Mängel, die während der Abnahme auffielen, verlief das erste Scrutineering zufriedenstellend und so erhielt Rosana nach ca. zwei Stunden Scrutineering und dem Beheben der kleineren Fehler auch den ersten Sticker für das bestandene E-Scrutineering. Darauf folgte direkt das technische Scrutineering, und Rosana konnte sich mit zwei neuen ZF Aufklebern schmücken. Währenddessen bereiteten sich die nicht in die Abnahme involvierten Mitglieder auf das anstehende Design Event, den Cost Report und die Business Plan Presentation vor, die im Anschluss auf dem Programm standen. Das Design Event verlief gut und brachte den vielen Mitgliedern wertvolle Erfahrungen ein. Mit dem Feedback der Jury wissen nun alle genau, wo noch dran gearbeitet werden muss. Auch die beim Cost Report und Business Plan aufgefallenen kleinen Lücken werden bis zur FSG aufgearbeitet, um die maximale Chance auf viele Punkte zu realisieren.
Auch an diesem Abend wurde wieder bis Mitternacht ehrgeizig gearbeitet, da am nächsten Tag der Brake Test durchgeführt werden sollte, der ebenfalls Vorraussetzung für die Zulassung zur Dynamic Area ist.

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Am Mittwoch nahmen einige Mitglieder die von ZF organisierten Angebote wahr, um ZF als Unternehmen besser kennen zu lernen. Unter anderem war dies eine Führung durch die Produktionshallen, der ZF Talk mit Schwerpunkt eMobility und das Fahren eines 40-Tonners auf der ZF Teststrecke.
Gegen Mittag wurde es dann für das gesamte Team spannend: Rosana wurde aus den Hallen gerollt, um den Brake Test durchzuführen! Dies bedeutete ebenso die erste Fahrt mit dem neuen Rennwagen, sodass sich das gesamte Team vor den Absperrgittern der Brake Test Area versammelte und erwartungsvoll den Startvorgang des Rennwagens beobachtete. Nach dem lauten Piepen, dem "Ready To Drive Sound", fuhr Rosana tatsächlich bei lautem Gejubel des Teams los und drehte ihre erste Runde. Die ersten Bremstests wurden leider nicht bestanden, da immer das vordere linke Rad nicht blockierte. Nach einer schnellen Änderung des Fahrwerkssettings ging das Team den Bremstest erneut an, und zur Freude aller zeigten beide Daumen der Judges nach oben!

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Nach dem erfolgreichen Bremstest ging es gleich weiter auf die Strecke: die erste Runde wurde zwar nur mit 30% der Leistung und reduzierter Gasannahme gefahren, aber Rosana fuhr ohne Probleme die Runde durch. Nach diesem ersten Erfolg hob das Elektro-Team die Reduzierung der Gasannahme auf und Rosana ging erneut auf die Strecke. Mit nur 7 Sekunden hinter der aktuellen Bestzeit eines anderen Elektro-Teams waren alle sichtlich zufrieden mit diesem großartigen Erfolg, einen fahrenden Rennwagen präsentieren zu können, dessen bisherige Performance durchaus vielversprechend für die Formula Student Germany am Hockenheimring in knapp 4 Wochen ist. Mit dieser positiven Stimmung war es auch nicht mehr allzu schlimm, dass Rosana nach 23 Runden aufgrund eines BMS-Fehlers, ausgelöst durch eine fehlerhafte Zelle, ausfiel - immerhin bedeutete dies auch, dass alle Sicherheitssysteme im Rennwagen zuverlässig funktionieren. Das von ZF traditionell organisierte BBQ mit anschließender Party konnten somit alle ausführlich genießen und mit den anderen Teams noch den Abend lang feiern.

Ein herzliches Dankeschön an ZF für dieses wieder einmal sehr gelungene Event und die damit verbundenen Möglichkeiten für die Teams, die tolle Organisation und die interessanten Angebote neben der Strecke! Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr!

Das Medienteam hat während der Event-Tage fleißig in der Box, an der Strecke und auf dem Campingplatz gefilmt und daraus drei Video-Tagebücher erstellt. Diese fassen die Ereignisse der Tage mit Interviews, Rennszenen und den Arbeiten in der Box zusammen und geben einen detaillierten Einblick in unseren üblichen Tagesablauf auf einem Event. Anschauen lohnt sich!

Eindhoven Open 2014

Geschrieben von Elena Schulz am .

Am letzten Mai-Wochenende fanden, aufgrund des großen Erfolges im letzten Jahr, die zweiten Eindhoven Open statt. Das Team nutzte das schon letztes Jahr großartige Event, um noch einmal mit dem alten Verbrenner Rennwagen Hannah auf die Strecke zu gehen und allen neuen Mitgliedern die Möglichkeit zu geben, ihr erstes Event mit zu erleben.

Die Anreise startete Donnerstag morgen mit 31 Mitgliedern von der Hochschule aus, nachdem das ganze Gepäck in Anhängern, Wohnwagen und den Autos verstaut war. Dort wurde schnell die Box aufgebaut und mit den ersten Vorbereitungen für das Scrutineering begonnen, während neben dem Boxenplatz gekocht wurde. Nachdem das Scrutineering schnell bestanden wurde, begann das Subteam Suspension mit den Fahrwerkseinstellungen für den nächsten Tag. Auch das Medienteam, dass sich extra Film-Equipment aus der Hochschule geliehen hatte, begann schon fleißig, die Arbeiten in der Box zu filmen. Danach wurden alle Fahrzeuge wieder verladen, um an dem in diesem Jahr das erste mal stattfindene Show-Run durch die Stadt Helmond teilzunehmen, bei der die Rennwagen auf einer abgesperrten Strecke bis zum in Helmond stehenden Schloss fahren durften. Nach einem Gruppenfoto vor dieser tollen Kulisse ging es wieder Richtung Eindhoven, wo anschließend kurz die Schläfplätze in den Sporthallen der TU Eindhoven eingerichtet wurden. In der Box wurde währenddessen schon fleißig zu abend gekocht und nach der Stärkung konnte das Team den Abend noch mit den anderen befreundeten Teams genießen.

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Am nächsten morgen fuhren alle Teams nach einem kurzen, vom Eindhovener Team organisierten Frühstück mitsamt Boxenausstattung Richtung Vredepeel, wo die Strecke wie im letzten Jahr auf dem Militärgelände aufgebaut war. Erfreulicherweise konnten wir uns einen Boxenplatz recht weit vorne an der Strecke sichern, sodass alle Mitglieder neben den Arbeiten in der Box auch schnell an die Strecke gehen konnten, um auch mal die anderen Rennwagen zu beobachten.

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Nach den Fahrwerkseinstellungen und einem schnellen Mittagessen, wurde Hannah erst einmal in der Test-Area gefahren. Danach stand das Acceleration auf dem Plan, bei welchem die Fahrzeuge bei den Eindhoven Open in diesem Jahr als besondere Schwierigkeit nach der Beschleunigung über 100 Metern in einem Feld von 5 Meter Länge zum Stehen kommen mussten. Leider kündigte sich während des Accelerations erneut ein Problem mit dem Differential an, weshalb das Team auch schon in Helsinki das Rennen abbrechen musste. Damit dies nicht erneut in Eindhoven passieren sollte, brach das Team zunächst das Acceleration ab, um das Problem näher zu untersuchen. Leider konnten so keine guten Ergebnisse im Acceleration eingefahren werden, aber immerhin sind nun die konstruktiven Schwachstellen analysiert, sodass für Rosana noch ein neues Differential gefertigt wird.
Nach einer kurzen Diagnose stand fest, dass das Differential sehr wahrscheinlich den Endurance nicht komplett durchhalten würde, weshalb kurzerhand ein Auto nach Sankt Augustin zurück fuhr, um Ersatzteile zu besorgen. Da der Schaden nun nicht mehr aufgehalten werden konnte, entschied sich das Team dazu, den AutoX so lange wie möglich zu fahren, um zumindest dort eine gute Platzierung einzuholen. Mit 89 Punkten erreichten wir im AutoX Platz 7 von 21 Autos (und damit drittbester Verbrenner), womit wir den Tag also doch noch recht erfolgreich beenden konnten. Nachdem wieder alles verladen war, ging es gegen 18 Uhr zurück nach Eindhoven, wo sich das Team direkt daran machte, das Differential auszutauschen, bevor die Hallen um Mitternacht schlossen.

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Nach dem Frühstück am Samstagmorgen versprach das Wetter einen besonders sonnigen Renntag, den das Team mit einigen Runden auf der Teststrecke startete. Kurz vor unserem Endurance-Start am frühen Nachmittag zeigte sich leider bei dem Münchner Team ein Problem mit einer Schweißnaht, weshalb das derzeit fahrende Auto Öl auf der Strecke verteilte. Dieses zwang alle Teams zu einer Auszeit, bis das Öl mit Bindemittel einigermaßen wieder beseitigt war. Durch das sehr schöne und sonnige Wetter konnten die Teams aber die kurze Pause sehr genießen, bevor der erste Fahrer den Endurance antrat und diesen auch mit schnellen Runden problemlos beenden konnte. Auch beim zweiten Fahrer war es für das ganze Team eine Freude, neben der Strecke das gesamte spannende Rennen zu beobachten und mitzufiebern. Durch die schnellen Runden konnten wir uns insgesamt den 5. Platz im Endurance sichern, was einem 2. Platz aller Verbrenner-Rennwagen entspricht. Durch dieses sehr gute Ergebnis konnten wir uns auch in der Gesamtwertung als zweitbesten Verbrenner platzieren, was dem sechsten Platz aller teilnehmenden Fahrzeuge entspricht. Als krönenden Abschluss wurde in der Test-Area noch ein Burnout-Contest gestartet, bei dem allen eine ordentliche Show geboten wurde.

Mit dieser guten Bewertung fuhren alle nach dem Abbau an der Strecke wieder Richtung Uni-Gelände, wo das Eindhovener Team in einem nahe gelegenen Club ein BBQ und eine Abschlussfeier organisiert hatte. Neben der Preisverleihung spielte als besonderes Highlight das Eindhovener Team mit eigener Band und brachte so mit dem Karaoke-Award eine großartige Stimmung in den kleinen Club, wo alle Teams noch ausgelassen feiern konnten.

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Insgesamt war das Event so wieder sehr gelungen und vor allem für die vielen neuen Mitglieder, die bisher noch keine anderen Rennwagen live erleben durften, ein großer Motivationsschub und bleibender Eindruck. Aber auch die "alten Hasen" hatten sichtlich Spass, noch einmal Hannah auf der Strecke zu erleben und den dröhnenden Verbrenner-Motoren dabei zuzuhören, wie das letzte bisschen Performance auf die Strecke gebracht wird. Mit großer Begeisterung und Vorfreude auf die kommenden, offiziellen Events mit dem neuen Elektro-Rennwagen "Rosana", fuhr das Team so am nächsten Morgen wieder nach Hause.

Das Medienteam hat unzählige Minuten an Videomaterial und Fotos, auch von den anderen Teams, während des Events erstellt, und ist derzeit noch fleißig an einem Gesamtvideo am arbeiten - sobald dieses fertig gestellt ist, werden wir dieses auch hier veröffentlichen. Die vielen Fotos können schon auf unserem Flickr-Stream angeschaut werden.

Elektrisierender Rollout des neuen Rennwagens

Geschrieben von Elena Schulz am .

Am Mittwochabend, dem 21. Mai, war es endlich so weit: das BRS Motorsport-Team stellte in einer großen Veranstaltung den neuen Rennwagen der 2014er Saison vor. Über ein Jahr lang hatten die Jungs und Mädels des Teams tatkrätig konzipiert, entwickelt, gefertigt, getestet und letztendlich alle einzelnen Bauteile zu der neuen "first Lady" der Rennwagenfamilie zusammengebaut: Rosana.

Was Rosana als neuen Rennwagen besonders hervorherbt, ist, neben den vielen Verbesserungen und Innovationen, vor allem das neue elektrische Antriebskonzept. Denn auch wenn die Herausforderung, den gesamten Antrieb inkl. Elektronik neu zu konzipieren und zu entwickeln, sehr hoch ist, stand für das Team seit letzter Saison der Wechsel in die Formula Student Electric fest. So war das Team besonders stolz darauf, am Abend das fertige Fahrzeug feierlich präsentieren zu können.

Der Abend begann mit einem Sektempfang um 18 Uhr am Ende der Hochschulstraße vor der Maschinenhalle, wo neben Stehtischen mit Snacks auch der Rennwagen-Simulator, ein großer Fernseher mit Videos und Fotos der Bauphase und vergangenen Events, sowie einer "Design-Ecke" mit ausgestellten Bauteilen und vielen Flyern vom Team und dem VDI aufgebaut waren. Um den Weg bis zur Maschinenhalle zu finden, wurden alle Gäste am Eingang der Hochschule begrüßt, wo das Team einen kleinen Empfang mit Namensschildern und Hannah, dem 2012er Verbrenner-Rennwagen, als Blickfang aufgebaut hatte, und anschließend zur Maschinenhalle begleitet.

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 Gegen 18:30 Uhr wurden die Gäste in den Hörsaal gebeten, wo die Spannung merklich anstieg, bis sich alle kurze Zeit später eingefunden hatten und das Event durch den neuen ersten Vorsitzenden, Björn Bergmann, eröffnet wurde. Nach einer kurzen Begrüßung wurde das Wort an den Vizepräsidenten für Forschung und Transfer der Hochschule, Herr Prof. Dr. Sommer, übergeben, der die bisherige Arbeit des Teams lobte und das Plus an Wissen und praktischer Arbeit, den die Studierenden durch die Mitarbeit im Team erlangen, sowie die enge Zusammenarbeit mit den Unternehmen der Branche, besonders hervorhob.

Nach einer kurzen Vorstellung des neuen Vorstands und der diesjährigen Events im Rennkalender des BRS Motorsport Teams durch den Teamcaptain Matthias Metzen, wurden die Bauphase des neuen Elektro-Rennwagens und die besonderen technischen Details sowohl mit Fotos als auch durch eine kurze Videopräsentation verdeutlicht.

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Um auch dem bisher erfolgreichsten Rennwagen, Hannah, einen Tribut für die erbrachten Erfolge und die letzten Saisons zu zollen, wurde zum Abschluss der Präsentationen ein kurzes Video vom Übergang des Verbrenner-Antriebs zum Elektro-Antrieb gezeigt. Zum Ende des Videos wurde der neue Rennwagen, Rosana, von einigen Mädels des Teams in den Hörsaal gerollt und das gesamte Team versammelte sich stolz zur Enthüllung des neuen Fahrzeugs, welches mit großem Applaus und Blitzlichtgewitter geschätzt wurde.

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Abschließend trafen sich alle Gäste bei schönstem Wetter draußen vor der Maschinenhalle zum gemeinsamen BBQ, welches vom VDI Bezirksverein Köln gesponsert wurde, um bei gutem Essen und kühlen Getränken den neuen, mittlerweile auf dem Podest präsentierten, Rennwagen zu betrachten und darüber zu fachsimpeln. Mit den Mitarbeitern des Sponsors Bertrandt Ingenieur-Büro GmbH wurde nach der Präsentation kurzerhand noch ein Foto vor dem neuen Fahrzeug gemacht, auf dem sich die sechs Studierenden, die ihr Praxissemester und/oder ihre Aschlussarbeit bei dem Kölner Unternehmen absolviert hatten, stolz aufstellten. Auch ein Gruppenfotos mit allen, die so ehrgeizig an dem innovativen Projekt mitgearbeitet haben, durfte nicht fehlen: neben den Teammitgliedern hatte zudem auch Herr Prof. Dr. Dirk Reith, der Faculty Advisor des Teams, die Ehre, sich für das Foto in den neuen Rennwagen zu setzen.

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Das Team möchte hiermit nochmals allen Sponsoren, Unterstützern, Freunden und Familien ganz herzlich danken, durch die dieser neue Schritt in die Elektromobilität erst möglich geworden ist! Wir würden uns freuen, einige von Ihnen auf der Formula Student Germany begrüßen zu dürfen, wo wir gerne einen geführten Rundgang durch die Boxen und das Eventgelände anbieten werden! Besonders gefreut hat sich das Team auch über den Besuch einiger Freunde der Teams Ecurie Aix (RWTH Aachen), DART Racing (TU Darmstadt) und FaSTDa (Hochschule Darmstadt), die extra für den Rollout vorbei gekommen sind und noch lange mit uns diesen Anlass gefeiert haben.

Die gesamte Rollout-Präsentation kann auf unserem Youtube-Channel angesehen werden: