Saisonabschluss 2015

Geschrieben von Elena Schulz am .

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Mit Beginn des neuen Semesters starten auch wir in die neue Saison 2016, in welcher wir an die großen Erfolge unserer zweiten „Formula Student Electric“-Saison anknüpfen wollen. Zu diesem Anlass ist jeder herzlich eingeladen, am 20.11.2015 mit uns zu feiern!

In diesem Umfang werden wir neben einem Rückblick auf die 2015er Saison mit interessanten Vorträgen und Videobeiträgen auch die Technik und Innovationen unseres Rennwagens näher erläutern, wie das erstmalig gefertigte Monocoque. Zudem werden wir Ihnen einen Ausblick auf die kommende Saison 2016 geben. Danach freuen wir uns auf einen geselligen Ausklang bei Buffet und kühlen Getränken.

Der grobe Zeitplan für den Abend wird folgendermaßen aussehen:

  • 17:00 Uhr: Beginnen werden wir mit der Begrüßung und einem kleinen Sektempfang  im Hauptgebäude der Hochschule
  • 17:45 Uhr: anschießend werden wir Sie bitte uns in den Hörsaal zu folgen
    • Saison Rückblick
    • Präsentation des Businessplans
    • Vortrag zum Monocque
    • Neuerungen und Ausblick auf die Saison 2016
  • 19:45 Uhr: Eventdemonstration
  • 20:15 Uhr: Get-together

Da der Saisonabschluss diesmal nicht wie gewohnt am Ende der Hochschulstraße stattfindet, können Sie sich an diesem Plan orientieren:

Saisonabschluss Lageplan

Natürlich wird am Haupteingang auch ein Empfang von uns besetzt sein, sodass Sie sich bei etwaigen Fragen an unsere Mitglieder wenden können!

Über eine Zusage mit der ungefähren Personenzahl an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! würden wir uns freuen!

 

Beflügelt am Red Bull Ring

Geschrieben von Elena Schulz am .

Nach der Premiere am Hockenheimring Anfang August stand am darauf folgenden Wochenende schon das nächste Event auf dem Plan: die Formula Student Austria vom 10. bis 13. August am Red Bull Ring in Spielberg.

Mit nur fünf Tagen zwischen den beiden Events war die Zeit zum Auspacken, Testen des Rennwagens und wieder neu packen für die FSA sehr knapp bemessen. War das Team noch am Dienstag mit dem Aufräumen und Ausräumen der Transporter von der FSG beschäftigt, wurde Donnerstags schon wieder ein Transporter für den Testbetrieb eingeräumt, denn für die FSA sollten neue Fahrer getestet werden und zudem noch einige Software- sowie Fahrwerkseinstellungen optimiert werden. Die Testfahrten wurden freitags in Aachen zusammen mit dem Aachener Team EcurieAix auf deren Testtrack durchgeführt – vielen Dank dafür :-)!

Bereits am nächsten Tag wurde dann schon für Österreich gepackt, um die Fahrt nach Spielberg sonntagmorgens beginnen zu können. Nach einigen Stunden Autofahrt kamen dann die einzelnen Autos wie geplant am späteren Nachmittag an und die Zelte wurden direkt neben den Aachenern auf dem Campingplatz vor dem Red Bull Ring bei großartiger Berg-Kulisse aufgebaut. Um sich schon am Abend auf das montagmorgens startende österreichische Event einzustimmen, gönnte sich das Team zum Abendessen selbst gemachte Schnitzel Wiener Art mit frischen Bratkartoffeln und man war sich einig, dass das Event versprach, großartig zu werden!

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Am Montag begann der Tag mit dem Beziehen und Aufbauen der Box und den Vorbereitungen für das Scrutineering. Bei der Anmeldung hatten wir Glück und konnten Platz 7 in der Scrutineering Reihenfolge ziehen, sodass wir schon mittags den Sticker für das bestandene E-Scrutineering auf Carina kleben konnten. Abends wurde dann die FSA offiziell mit der Opening Ceremony eröffnet und das Panorama-Foto mit allen teilnehmenden Teams geschossen.

Am Dienstag standen die Statics an: zuerst morgens der Cost Report, mittags der Business Plan und abends folgte das Engineering Design. Besonders im Businessplan freuten wir uns über das (zur FSG) gesteigerte positive Feedback und auch im Engineering Design ließ sich eine ähnlich gute Platzierung wie bei der FSG erhoffen.

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Der Mittwoch versprach, sehr stressig zu werden, da der enge Zeitplan nur vormittags das Acceleration und das Skidpad vorsah, wir morgens aber entdeckten, dass wir für den „Eco Design“ Award des Sponsors Magna nominiert worden waren: und die Präsentation dafür sollte um 10 Uhr beginnen! Nach ein paar Runden in der Test Area stand die Renn-Crew mit Carina daher auch schon um kurz nach 9 in der Schlange zum Acceleration an. Zwischen den beiden Fahrern wurde nur leicht das Setup verändert, sodass diese Disziplin rechtzeitig um kurz vor 10 Uhr abgehakt werden konnte. Ein Teil des Teams hatte den morgen über eine Präsentation für die Magna Jury vorbereitet, in der wir unser Life Cycle Assessment mit Hinblick auf das Eco Design gut darstellen konnten. Die Jury schien sehr interessiert und es gab schon während der Präsentation positives Feedback, sodass wir auf ein gutes Ergebnis in diesem Special Award hoffen konnten. Mit diesem Ansporn hetzte die Crew zurück zur Dynamic Area, um noch mit beiden Fahrern das Skidpad fahren zu können, was nur noch eine Stunde geöffnet war. Zum Glück war die Schlange nicht allzu lang, sodass wir diese Disziplin auch noch vor der Mittagspause abschließen konnten. Am Nachmittag stand das Autocross auf dem Plan, welches wir nach ein paar vorherigen Testfahrten in der Test Area und einiges an Setup-Arbeit dann auch mit schnellen Zeiten zufriedenstellend beenden konnten.

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Am Mittwochabend fand dann, ähnlich wie bei der FSG, der erste Teil der Award Ceremony, für die statischen Disziplinen, für das Skidpad und das Acceleration statt. Da in den statischen Disziplinen die Ergebnisse (bis auf die Finalisten) schon veröffentlicht worden waren und wir auch in den dynamischen Disziplinen nicht auf einen Pokal hoffen konnten (13. Skidpad, 11. Acceleration), waren wir umso mehr erstaunt, dass tatsächlich unser Team für den Clean Mobility Award in der Kategorie „Eco Design“ auf die Bühne gerufen wurde!! Der mit 1.000 € Preisgeld dotierte Award von Magna war eine besondere Belohnung für unser Life Cycle Assessment Konzept und ein erster großer Erfolg in unserer zweiten Formula Student Electric Saison! Natürlich freuten wir uns auch über unseren 6. Platz im Engineering Design und unseren 10. Platz im Businessplan mit jeweils gesteigerten Punkten zum FSG-Ergebnis.

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Am nächsten Morgen führte der erste Gang zu den Aushängen der Ergebnisse des Autocross und auch hier konnten wir die gute Platzierung als sechster (und damit erneut schnellstes 1-Motor-Konzept) feiern. Dies bedeutete einen Startplatz im Nachmittags-Starterfeld, als 26. Fahrzeug. Da in Österreich noch eine stärkere Hitze als am Hockenheimring eine Woche vorher herrschte und wir aus Zeitmangel zwischen den Events kaum Änderungen am Kühlsystem hatten vornehmen können, entschieden wir uns für eine stärkere Leistungsbegrenzung, um die Komponenten im Motorraum durch die geringere Belastung nicht allzu sehr zu erhitzen. Wir erhofften uns dadurch, den Endurance bis zum Ende fahren zu können, wenn auch recht langsam. Zunächst schien der Plan aufzugehen, da wir die ersten Runden bis zum Fahrerwechsel (langsam aber) erfolgreich hinter uns bringen konnten, nach ein paar Runden des zweiten Fahrers wurde Carina allerdings so langsam, dass letztendlich die Sicherheitssysteme das Fahrzeug ausschalteten und unsere Hoffnungen auf Punkte im Endurance auf der Strecke stehen blieben… Mit nicht minderer Enttäuschung mussten wir erneut ohne unseren Rennwagen die Dynamic Area verlassen und warten, bis das Endurance beendet wurde. Doch auch dadurch ließ sich unser Ehrgeiz nicht schmälern und ein Teil des Teams widmete sich sofort der Fehler- und Ursachen-Suche, während der andere Teil unseren Freunden von EcurieAix und den verbleibenden schnellen Teams beim Endurance zuschaute. Mit dem beginnenden zweiten Teil der Award Ceremony am Abend konnte dann auch das gesamte Team von der Euphorie der anderen Teams mitgerissen werden und die (bis auf den Ausfall im Endurance) punktemäßig sogar gesteigerten Ergebnisse der FSA feiern.

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Während der Rückfahrt blieb dann die positive Stimmung bestehen und es wurden die verbleibenden 10 Tage bis zu Formula Student Spain mit Testfahrten und Umbau-Maßnahmen am Kühlsystem verplant, um die Performance von Carina dort auch endlich im Endurance beweisen zu können!

Insgesamt blicken wir also positiv auf die FSA zurück, an der wir dieses Jahr das erste Mal teilgenommen haben und die uns aufgrund des kleineren Starterfeldes und der familiären Atmosphäre zwischen den Teams sehr gut gefallen hat. Somit steht für uns schon jetzt fest: die FSA wird in unserem 2016er Rennkalender nicht fehlen, sodass wir dann in einem Jahr auch im Endurance zeigen können, welche Performance unser Rennwagen tatsächlich auf die Strecke bringen kann!

Zuletzt möchten wir uns natürlich bei all unseren Sponsoren und Unterstützern, Freunden und Familien für den fortwährenden Support bedanken! Ein besonderer Dank geht hierbei an Herrn Stefan Laartz der Otto Fuchs KG, der uns während der Formula Student Austria auf dem Red Bull Ring besucht hat!

In unserem Flickr-Photostream können noch mehr Fotos zum Testen in Aachen und der Formula Student Austria angeschaut werden! Auf Facebook haben wir zudem ein Video veröffentlicht, welches das Event noch einmal mit erleben lässt:

Formula Student Austria 2015

To give you the right mood prior to the FSSpain, here you have a nice video of our participation at Formula Student Austria :) Hope you enjoy the video as much as we enjoyed FSA!Music: Uppermost - Beautiful LightFlume - Sleeplesshttps://soundcloud.com/uppermosthttp://www.uppermostmusic.com/

Posted by BRS Motorsport e.V. on Dienstag, 25. August 2015

Carina auf der Formula Student Germany 2015

Geschrieben von Elena Schulz am .

Vom 28. Juli bis zum 2. August fand die Formula Student Germany zum 10. Mal auf dem Hockenheimring statt. Das BRS Motorsport Team nahm dieses Jahr insgesamt das 5. Mal teil, davon das zweite Mal in der Formula Student Electric – mit ihrem zweiten Elektro-Rennwagen.

Für den zweiten Elektro-Rennwagen des Teams wurden viele Neuerungen entwickelt und ein ganzheitliches Konzept verwirklicht, dessen Planung schon vor mehr als einem Jahr begonnen hatte. Zwar ist der Motor derselbe geblieben, jedoch wird dieser nun mit einer von 300V auf 600V erhöhten Spannung betrieben. Das Chassis wurde grundlegend verändert: statt dem die Jahre zuvor genutzten Stahlrohr-Rahmen entwickelte das Team ein vollständiges CFRP (Carbon Fiber Reinforced Plastic) Monocoque – ein selbsttragendes Chassis wie in der Formel 1. Hinzu kommt die Änderung des bisherigen 13 Zoll Fahrwerks auf ein 10 Zoll Fahrwerk. Insgesamt wurde so das Ziel verfolgt, ein steiferes Chassis mit genauerer Anbindung der Fahrwerkspunkte zu entwickeln, welches ganzheitlich aerodynamisch auf die Flügel und kleineren Räder abgestimmt ist. So können im Gesamtpaket Gewicht und Luftwiderstand reduziert werden und so die im Akku zur Verfügung stehende Energie nachhaltiger genutzt werden. 2014 wurde daher das Team für die Entwicklung des Monocoques unter energieeffizienten Aspekten mit dem Innovationspreis der Hochschule ausgezeichnet.

Auch wenn der offizielle Beginn der Formula Student erst dienstags stattfindet, ist es Tradition, dass das Team schon montags den Campingplatz bezieht um das gesamte Camp aufzubauen und einen freien Abend ohne Stress gemeinsam verbringen zu können. Nach einem entspannteren Dienstagvormittag, der für die Vorbereitung auf die statischen Disziplinen genutzt wurde, folgten nachmittags dann die Registrierung der Team Mitglieder und der Aufbau der Box. Bei der FSG teilen sich jeweils 6 Teams eine Box in der Boxengasse, wodurch es notwendig ist, den begrenzten Platz möglichst gut auszunutzen. Zum Abend hin wurde dann, nachdem alle Boxen eingerichtet waren, die FSG traditionell mit der Opening Ceremony eröffnet.

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Bevor die Rennwagen auf die Strecke dürfen, muss jedes Fahrzeug durch eine technische Abnahme. Diese besteht bei den Elektro-Fahrzeugen aus elektrischem und mechanischem Scrutineering. Um die Abnahme zu koordinieren wird im Vorfeld zur FSG ein Quiz abgehalten, bei welchem man die korrekten Antworten in einer möglichst kurzen Zeit in ein Online-Formular eintragen muss, um einen der vorderen Scrutineering Plätze zu erhalten. Mit unserer Zeit konnten wir uns den 5ten Platz in der technischen Abnahme sichern. Da die technische Abnahme immer einige Zeit in Anspruch nimmt, vor allem wenn Einzelheiten ausgebessert werden müssen, ist es wichtig, möglichst zu Beginn des Events mit der Abnahme zu beginnen. Denn verzögert sich die gesamte Abnahme des eigenen Fahrzeugs über mehrere Tage, kann es passieren, dass schon die ersten Disziplinen gefahren werden, man selbst aber nicht daran teilnehmen kann und daher Null Punkte für diese Disziplinen erlangt. Erfreulicherweise waren wir recht schnell mit dem elektrischen Scrutineering fertig und erhielten als erstes von 40 Elektro-Teams den Sticker für die Abnahme unserer Systeme! Während der Mittagspause wurde das traditionelle Panorama-Foto aller Teams und Rennwagen geschossen. Danach ging es mit der technischen Abnahme unseres Fahrzeuges weiter: diese besteht aus der mechanischen Inspektion, einem Tilt-Test, bei dem das Fahrzeug auf einer Bühne seitlich gekippt wird, dem Rain-Test und dem Brake-Test. Bei der Inspektion des Fahrzeuges wurden ein paar Kleinigkeiten bemängelt, die über die Nacht verbessert wurden, sodass wir direkt am nächsten Morgen mit der Abnahme fortfahren konnten.

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Noch vor Mittag konnten wir somit am Donnerstag stolz verkünden, dass wir die gesamte technische Abnahme als erstes Elektro-Team bestehen konnten! Nachmittags folgten dann alle statischen Disziplinen, wobei neben dem Cost Report und der Businessplan Presentation besonders das Feedback zum Engineering Design positiv ausfiel und auf eine gute Platzierung hoffen ließ. Und tatsächlich wurde unser Design-Konzept mit einem 6. Platz belohnt, als die Resultate dann abends veröffentlich wurden.

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Freitags fand die erste dynamische Disziplin statt: das Skidpad. Vorher sollte Carina aber noch einmal in der Test Area gefahren werden, um zu überprüfen, ob die Fahrwerksabstimmung den Fahrern so gefällt oder ob für die jeweilige Disziplin noch Änderungen vorgenommen werden müssen. Zudem konnte Carina vor der FSG kaum getestet werden, da der Rennwagen erst eine Woche vor der FSG komplett fertig gestellt werden konnte und dann auch noch ein Problem mit dem Motor Inverter auftrat. Dadurch konnte vor der FSG nie mit voller Leistung gefahren werden und die nun erstmals in der Test Area frei gegeben wurde. Die gezeigte Performance von Carina konnte das gesamte Team begeistern, denn Beschleunigung und Beweglichkeit des Fahrzeugs sahen noch besser aus als erwartet – schließlich hatte das ganze Team mehr als ein Jahr lang darauf hin gearbeitet, diese Performance auf die Straße zu bringen!

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Nachdem alles eingestellt war, ging es zum Skidpad. Dieses ist ein Kurs in Form einer liegenden Acht, wobei jeder Kreis zweimal gefahren wird und die schnellste Zeit gemittelt wird. Bei der FSG wird das Skidpad auf bewässerter Fahrbahn gefahren. Beide Fahrer fuhren sehr ähnliche Zeiten und letztendlich waren 6.00 Sekunden die schnellste Zeit, mit der wir uns im Vergleich zur Zeit vom letzten Jahr verbessern konnten.

Die nächsten Disziplinen folgten am Samstag. Vormittags fand das Acceleration statt, bei dem über eine Gerade von 75m beschleunigt wird. Je Team dürfen zwei Fahrer zwei Mal die Strecke fahren, welche auf der Start/Ziel-Geraden des Hockenheimrings abgesteckt ist. Unser erster Fahrer konnte eine gute Zeit von 3.93 Sekunden heraus fahren, welche noch durch unsere zweite Fahrerin auf 3.84 verbessert wurde. Leider mussten wir im Nachhinein erfahren, dass der Power Limiter nicht einwandfrei eingestellt war und bei der Fahrt des ersten Fahrers Leistungsspitzen von 105 kW aufgezeichnet wurden. Da die maximale Leistung laut Reglement 80 kW beträgt, wurden wir nachträglich vom gesamten Acceleration disqualifiziert. Die falsche Einstellung unseres Leistungsbegrenzers ist der kurzen Testzeit vor der FSG geschuldet – nichtsdestotrotz können wir stolz auf die schnelle Zeit von 3.84 Sekunden sein, die ohne Leistungsüberschreitung gefahren wurde. Carina hat also ein gutes Potential im Acceleration als Fahrzeug mit 1-Motor-Konzept.

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Nach einer Mittagspause folge das Autocross, welches auf einem ca. 1km langen abgesteckten Kurs gefahren wird und als Qualifikation für das Ausdauerrennen am Sonntag gilt. Auch hier konnte sich unser Fahrzeugkonzept beweisen: unser erster Fahrer konnte schon schnelle Zeiten erbringen und mit dessen Feedback das Fahrwerk optimal für unseren zweiten Fahrer eingestellt werden, der die Zeiten nochmals verringern konnte und uns somit einen 6. Platz sicherte – als schnellster Rennwagen mit einem 1-Motor-Konzept!

Die Feuerprobe folgte dann am Sonntag beim Endurance, da auch hierfür die Testzeit im Vorfeld fehlte, um Carina auf 22km Ausdauerrennen testen zu können. Durch die schnelle Autocross-Zeit erhielten wir einen Startplatz am Nachmittag bei den schnelleren Fahrzeugen. Mit der großartigen Performance, die Carina schon im Autocross gezeigt hatte, startete der erste Fahrer in das Rennen. Gleich zu Beginn konnten wir 3 andere Teams überholen und schnelle Zeiten fahren – das ganze Team war begeistert von der Performance und feierte Carina von den Tribünen aus an. In der neunten Runde allerdings – und damit wenige Meter vor dem Fahrerwechsel - wurde Carina von der einen auf die andere Kurve sehr langsam und ging schließlich aus. Unser Fahrer versuchte noch in mehreren Startversuchen den Rennwagen wieder ans laufen zu bekommen, aber leider schalteten die Sicherheitssysteme diesen immer wieder ab. Natürlich ließ sich die Enttäuschung über den Ausfall in der am höchsten bewerteten Disziplin nicht so einfach verbergen bzw. abschütteln. Nach den ersten Minuten aber mussten wir uns eingestehen, dass wir es trotz Ausfall auf dem Event recht weit gebracht hatten. Denn durch die Probleme mit dem Inverter, der noch Montags vor der FSG beim Hersteller repariert wurde, war es bis zur letzten Minute fraglich gewesen, ob die dynamischen Disziplinen überhaupt angetreten werden können. Somit sind die Ergebnisse und die Performance von Carina auf dem Event mehr als erfreulich: in den Statics sind wir besonders stolz auf den 6. Platz im Engineering Design, welcher uns den Ansporn gibt, uns im nächsten Jahr die Design Finals als Ziel vorzunehmen! Außerdem konnten wir mit dem 6. Platz im Autocross beweisen, dass unser Package nicht nur in der Theorie gut funktioniert, sondern dass sich Carina auch auf der Strecke recht gut gegen die 2- und 4-Motor-Konzepte beweisen kann! Mit diesen Gedanken konnte das Team dann doch noch den Rest des Tages genießen und gemeinsam den Endurance der Top5-Teams als Motivation anschauen.

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Nach der ersten Fehlersuche lautete die Prognose, dass der Inverter im Motorraum während der Fahrt zu heiß geworden ist und aus Sicherheitsgründen abgeschaltet hat. Da nach der FSG noch die FS Austria und die FS Spain vor dem Team liegen, wird derzeit die gesamte Energie in die Behebung des Fehlers gesteckt, um zu der großartigen Performance von Carina nun noch die Zuverlässigkeit sicher zu stellen!

Sehr haben wir uns auch über den Besuch von unserem Faculty Advisor Herrn Prof.-Dr. Dirk Reith gefreut, der uns mit einem großen Süßigkeiten-Paket am Freitag überraschte und uns auch am Samstag moralisch unterstütze und mit fieberte! Für die Formula Student in Spanien Ende August wird Herr Prof.-Dr. Reith sogar das gesamte Event über vor Ort sein und mit dem Team campen – ähnlich wie bei der FS Italy im letzten Jahr.

Ein großes Dankeschön möchten wir noch an die gesamte Formula Student Community aussprechen: als die Probleme mit unserem Inverter in der Woche vor der FSG auftraten und wir bei den Teams um Hilfe baten, erreichten uns sofort zahlreiche Ratschläge per Mail und Telefon, die uns weiter halfen. Besonderer Dank geht an das Formula Student Team Kaiserslautern – KaRaT – die uns ihren alten Inverter zur Verfügung stellten um noch ein paar letzte Tests vor der FSG durch zu führen. Durch den Ersatz konnten wir unseren Inverter über das Wochenende vor der FSG ausbauen und montags in aller Früh zum Hersteller Unitek fahren, die uns halfen, die defekten Komponenten auszutauschen! Danke auch an das Formula Student Team Karlsruhe Ka-RaceIng, die uns noch dienstags mit auf ihre Teststrecke nahe Hockenheim nahmen!

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Auch dieses mal haben wir wieder Videotagebücher über unsere Teilnahme auf der FSG auf unserem Youtube Kanal veröffentlicht. Und natürlich sind viele Bilder in unseren Flickr-Alben (FSG15 und FSG15-andere Teams) und auf Facebook zu finden!

*NEU* Newsletter 1/2015

Geschrieben von Elena Schulz am .

Den ersten Newsletter des Jahres 2015 haben wir diesmal nicht schon im April/Mai veröffentlicht, sondern haben diesen exklusiv als "Rollout-Zeitschrift" gestaltet, die alle interessanten Informationen zum neuen Rennwagen und dessen Entstehung beinhaltet. Neben dem Haupt-Thema "G15e" wird zudem der Rennkalender der Saison 2015 mit den Events, an denen das Team teilnimmt, vorgestellt und das Hexacopter-Projekt näher beschrieben.

Alle Ausgaben unserer bisherigen Newsletter finden sich unter der Rubrik "Multimedia". Über diesen Link kann der neue Newsletter auch direkt als PDF herunter geladen werden (~ 10MB).

 

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inhalt

bsp

 

Save the date!

Geschrieben von Elena Schulz am .

RolloutPoster

Am Freitag, dem 03. Juli, ist es endlich so weit:
Nach etlichen arbeitsreichen Wochen, gefüllt mit zahlreichen Entwicklungen, stundenlanger Fertigung und Zusammenbau sowie jeder Menge Herzblut, enthüllen wir den Rennwagen der neuen Generation, den G15e.

Zu diesem Event möchten wir alle unsere Sponsoren, Förderer und Freunde einladen, um diesen Abend gebührend mit uns zu feiern und mit Vorfreude auf die Renn-Saison 2015 zu blicken. Der Rollout wird traditionsgemäß in unserer Hochschule stattfinden (Grantham-Allee 20, 53757 Sankt Augustin).

Das Rahmenprogramm sieht wie folgt aus:
- 17:00 Uhr Sektempfang in der Hochschulstraße
- 17:20 Uhr Einlass in den Hörsaal
- 17:30 Uhr Begrüßung durch den Vorstand
- 17:45 Uhr Teamvorstellung 2015, Rückblick und Ausblick
- 18:30 Uhr Enthüllung des G15e
- 19:00 Uhr Eröffnung des Buffets

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldungen an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder bei unserer Facebook-Veranstaltung:)!